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Westsachsenliga: SV Waldenburg 1844 – SG 48 Schönfels, 5:0 (4:0), Waldenburg
Der SV Waldenburg 1844 zog der SG 48 Schönfels das Fell über die Ohren: 0:5 lautete das bittere Resultat aus Sicht des Gasts. Eine Begegnung auf Augenhöhe? Mitnichten! Im Duell zweier vermeintlich ebenbürtiger Teams holte der SV Waldenburg 1844 den maximalen Ertrag. Im Hinspiel hatte die SG 48 Schönfels einen 1:0-Sieg für sich reklamiert.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 48 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Oliver Bahr war es, der in der fünften Minute zur Stelle war. In der 16. Minute erhöhte Jonas Heinich auf 2:0 für den SV Waldenburg 1844. Die Heimmannschaft baute den Vorsprung mit der Hilfe des Gegners weiter aus. Unglücksrabe Nico Mokk beförderte den Ball in der 34. Minute ins eigene Netz und erhöhte damit die Führung der Mannschaft von Jens Haprich auf 3:0. Ehe der Unparteiische Jens Gruttke die Akteure zur Pause bat, erzielte Ferdinand Frischmann aufseiten des SV Waldenburg 1844 das 4:0 (44.). Der dominante Vortrag des SV Waldenburg 1844 im ersten Spielabschnitt zeigte sich an der deutlichen Halbzeitführung. In der 66. Minute legte Maximilian Hennig zum 5:0 zugunsten des SV Waldenburg 1844 nach. Wenig später kamen Frederic Seifert und Dennis Bahner per Doppelwechsel für Tom Suffa und Jason Fabien Richter auf Seiten der SG 48 Schönfels ins Match (70.). Mit Hennig und Frischmann nahm Jens Haprich in der 82. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Max Müller und Max Georgi. Mit dem Spielende fuhr der SV Waldenburg 1844 einen Kantersieg ein. Bereits vor dem Seitenwechsel war für die SG 48 Schönfels klar, dass gegen den SV Waldenburg 1844 heute kein Kraut gewachsen war.
Der SV Waldenburg 1844 verbuchte insgesamt acht Siege, zwei Remis und neun Niederlagen. Durch den klaren Erfolg über die SG 48 Schönfels ist der SV Waldenburg 1844 weiter im Aufwind.
Die SG 48 Schönfels muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Offensive der Elf von Trainer Markus Polke strahlte insgesamt zu wenig Gefahr aus, sodass die SG 48 Schönfels bis jetzt erst 29 Treffer erzielte. Sechs Siege, vier Remis und neun Niederlagen hat die SG 48 Schönfels derzeit auf dem Konto.
Der SV Waldenburg 1844 setzte sich mit diesem Sieg von der SG 48 Schönfels ab und nimmt nun mit 26 Punkten den achten Rang ein, während die SG 48 Schönfels weiterhin 22 Zähler auf dem Konto hat und den elften Tabellenplatz einnimmt.
Am nächsten Sonntag reist der SV Waldenburg 1844 zu SV 1946 Mosel, zeitgleich empfängt die SG 48 Schönfels SV Lok Glauchau-Niederlungwitz.