Melden von Rechtsverstößen
Verbandsliga West: SV Merkur Hademarschen – Osterrönfelder TSV, 6:5 (2:1), Hademarschen
Im Spiel des SV Merkur Hademarschen gegen den Osterrönfelder TSV gab es Tore am laufenden Band. Am Ende stand es 6:5 zugunsten des SV Merkur Hademarschen. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus. Die Kräfteverhältnisse im Hinspiel waren deutlich verteilt gewesen: Der Osterrönfelder TSV hatte einen klaren 5:0-Sieg gefeiert.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 99 Zuschauern besorgte Christopher Stotz bereits in der ersten Minute die Führung des SV Merkur Hademarschen. Lange währte die Freude der Heimmannschaft nicht, denn schon in der vierten Minute schoss Jon Matti Truschkowski den Ausgleichstreffer für den Osterrönfelder TSV. Benedikt Stotz nutzte die Chance für den SV Merkur Hademarschen und beförderte in der 33. Minute das Leder zum 2:1 ins Netz. Zur Pause wusste die Mannschaft von Alexander Schmidt eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Der SV Merkur Hademarschen baute die Führung im weiteren Verlauf aus. Luca Johann Ubben (47.), Jon Niklas Wulff (49.) und Benedikt Stotz (58.) trafen ins Schwarze und sorgten damit für klare Verhältnisse. Der Osterrönfelder TSV verkürzte den Rückstand in der 60. Minute durch einen Elfmeter von Marko Grbavac auf 2:5. Maik Gabriel setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Jonas Landtreter und Jacob Zuleger auf den Platz (64.). Eine starke Leistung zeigte Jamie-Fynn Liß, der sich mit einem Doppelpack für den Osterrönfelder TSV beim Trainer empfahl (65./69.). Lorenz Billerbeck beförderte das Leder zum 5:5 des Gasts in die Maschen (82.). Das Spiel neigte sich seinem Ende entgegen, als Ubben den entscheidenden Führungstreffer für den SV Merkur Hademarschen erzielte (97.). Trotz Unterzahl war der SV Merkur Hademarschen in den 90 Minuten im gegnerischen Strafraum erfolgreicher als der Osterrönfelder TSV und fuhr somit einen 6:5-Sieg ein.
Der SV Merkur Hademarschen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Das bisherige Schlusslicht, der SV Merkur Hademarschen, verbesserte sich durch den Erfolg auf Position 15. Mit 94 Toren fing sich der SV Merkur Hademarschen die meisten Gegentore in der Verbandsliga West ein. Der SV Merkur Hademarschen bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt zwei Siege, sieben Unentschieden und 16 Pleiten.
Nach 25 absolvierten Begegnungen nimmt der Osterrönfelder TSV den 13. Platz in der Tabelle ein. In der Verteidigung des Osterrönfelder TSV stimmt es ganz und gar nicht: 69 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Der Osterrönfelder TSV musste sich nun schon 13-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der Osterrönfelder TSV insgesamt auch nur fünf Siege und sieben Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Mit drei von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat der Osterrönfelder TSV noch Luft nach oben.
Am kommenden Samstag trifft der SV Merkur Hademarschen auf die SG GEEST 05 (15:30 Uhr), der Osterrönfelder TSV reist zu Marner TV (16:00 Uhr).