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Mittelrheinliga: SV Bergisch Gladbach – FC Pesch I, 7:0 (2:0), Bergisch Gladbach
Die Roten Teufel zogen dem FC Pesch I das Fell über die Ohren: 0:7 lautete das bittere Resultat aus Sicht des FC. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten des SV Bergisch Gladbach. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Im Hinspiel hatten die Roten Teufel die Pescher mit einem beeindruckenden 6:1 vom Feld gefegt.
67 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den SV Bergisch Gladbach schlägt – bejubelten in der 13. Minute den Treffer von Ervin Cindrak zum 1:0. In der 23. Minute brachte Ardit Mimini das Netz für die Bergisch Gladbacher zum Zappeln. Am Zwischenstand änderte sich weiter nichts, sodass dieser auch gleichzeitig der Pausenstand war. Tristan Arndt überwand den gegnerischen Schlussmann zum 3:0 für die Roten Teufel (60.). In der 62. Minute änderte Ali Meybodi das Personal und brachte Mahrab Khan und Sakariye Abdulle mit einem Doppelwechsel für Tobias Alexander Wild und Changyoon Woo auf den Platz. Gleich drei Wechsel nahm der SV Bergisch Gladbach in der 65. Minute vor. Jonas Rücker, Arndt und Cindrak verließen das Feld für Soufian Amaadacho, Joel Maurice Rudolf Kouekem und Sami Akremi. Mit Toren von Amaadacho (67./77.) und Akremi (71.) zeigte die Elf von Coach Kevin Kruth weiterhin klar, wer dieses Spiel beherrschte. Ali Meybodi wollte den FC Pesch I zu einem Ruck bewegen und so sollten Taylan Keanu Kilic und Emin Ucar eingewechselt für Len Fliss und Bünyamin Koyuncu neue Impulse setzen (78.). Akremi war es, der kurz vor Ultimo das 7:0 besorgte und die Roten Teufel inklusive Anhang damit von höheren Gefilden träumen lässt (85.). Am Schluss schlug der SV Bergisch Gladbach die Pescher vor eigenem Publikum und rief dabei eine souveräne Leistung ab.
Die Roten Teufel sind nach dem Erfolg weiter Tabellenführer. Der Defensivverbund der Gastgeber ist nur äußerst schwer zu knacken. Die erst 19 kassierten Gegentore suchen in der Liga ihresgleichen. Der SV Bergisch Gladbach sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf 16 summiert. In der Bilanz kommen noch sechs Unentschieden und eine Niederlage dazu. Seit sechs Partien ist es keiner Mannschaft mehr gelungen, die Roten Teufel zu besiegen.
Wann findet der Gast die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen den SV Bergisch Gladbach setzte es eine neuerliche Pleite, womit der FC Pesch I im Klassement weiter abrutschte. Mit 98 Toren fingen sich die Pescher die meisten Gegentore in der Mittelrheinliga ein. Nun musste sich der FC Pesch I schon 19-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Nach dem dritten Fehlschlag am Stück sind die Pescher weiter in Bedrängnis geraten. Gegen die Roten Teufel war am Ende kein Kraut gewachsen.
Die Defensivleistung des FC Pesch I lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den SV Bergisch Gladbach offenbarten die Pescher eklatante Mängel und stellen somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Während die Roten Teufel am nächsten Sonntag (15:30 Uhr) bei VfL 08 Vichttal gastieren, duelliert sich der FC Pesch I am gleichen Tag mit FC Wegberg-Beeck.