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Kreisliga A: Sinnersdorf – TuS Stammheim, 4:3 (1:1), Pulheim
Sinnersdorf verschaffte sich mit dem 4:3-Erfolg gegen den TuS Stammheim etwas Luft im Tabellenkeller. Die Ausgangslage sprach für Sinnersdorf, was sich mit einem knappen Sieg auch bestätigte. Das Hinspiel war ein spannender Fight gewesen, in dem die Elf von Andreas Brück gegen den TuS Stammheim mit einem knappen 3:2 triumphiert hatte.
Rene Römer war zur Stelle und markierte das 1:0 von Sinnersdorf (14.). Tim Luca Schiffgen musste nach nur 19 Minuten vom Platz, für ihn spielte Daniele Caterisano weiter. Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit (45.) traf Mike Hessel zum Ausgleich für den TuS Stammheim. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Der Treffer zum 2:1 sicherte Sinnersdorf nicht nur die Führung – es war auch bereits der zweite von Römer in diesem Spiel (64.). Der TuS Stammheim zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Dominic Spitali (78.) und Oguzhan Türkoglu (82.) mit ihren Treffern das Spiel. Für die Mannschaft von Coach Benjamin Schiebahn nahm das Match in der Schlussphase die bittere Wende. Paul Kling drehte den Spielstand mit einem Doppelpack (90./93.) und sicherte Sinnersdorf einen Last-Minute-Sieg. Schließlich holte Sinnersdorf gegen den direkten Abstiegskonkurrenten die Big Points und feierte einen 4:3-Sieg.
Die Heimmannschaft muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Für Sinnersdorf ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Sinnersdorf bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt acht Siege, vier Unentschieden und elf Pleiten. Seit fünf Begegnungen hat Sinnersdorf das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.
Wann bekommt der TuS Stammheim die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen Sinnersdorf gerät man immer weiter in die Bredouille. In der Verteidigung des TuS Stammheim stimmt es ganz und gar nicht: 76 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nun musste sich der Gast schon 13-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der TuS Stammheim wartet schon seit sechs Spielen auf einen Sieg.
Nächster Prüfstein für Sinnersdorf ist die Reserve von FC Pesch (Sonntag, 13:15 Uhr). Der TuS Stammheim misst sich am selben Tag mit FC Bosna Köln I (15:00 Uhr).