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Frauen Bezirksliga I: SV Appenweier – SG MaFriKa 2, 7:0 (3:0), Appenweier
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich SV Appenweier und SG MaFriKa 2 mit dem Endstand von 7:0. SV Appenweier ging als klarer Favorit in die Partie und erfüllte diese Erwartungen am Ende auch. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit gewesen. Der Gastgeber hatte mit 4:0 gewonnen.
Für das erste Tor sorgte Sarah Biedert. In der fünften Minute traf die Spielerin des Ligaprimus ins Schwarze. Bereits in der 14. Minute erhöhte Jessica Kramm den Vorsprung des Teams von Trainer Florian Reith. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Mark Geldreich, der noch im ersten Durchgang Selina Geldreich für Angelina Starp brachte (30.). Laura Marie Wacker überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für SV Appenweier (33.). Mit einer deutlichen Führung von SV Appenweier ging es in die Halbzeitpause. Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Kramm schnürte einen Doppelpack (55./74.), sodass SV Appenweier fortan mit 6:0 führte. Mit dem 4:0 durch Nele Focht schien die Partie bereits in der 55. Minute mit SV Appenweier einen sicheren Sieger zu haben. Shirin Halitim war es, die kurz vor Ultimo das 7:0 besorgte und die Platzdamen und ihren Anhang damit von höheren Gefilden träumen lässt (89.). Mit dem Spielende fuhr SV Appenweier einen Kantersieg ein. Bereits vor dem Seitenwechsel war für SG MaFriKa 2 klar, dass gegen SV Appenweier heute kein Kraut gewachsen war.
Mit nur sieben Gegentoren hat SV Appenweier die beste Defensive der Frauen Bezirksliga I. SV Appenweier bleibt weiterhin ohne Niederlage. Bisher hat SV Appenweier zehn Siege und ein Unentschieden auf dem Konto. In den letzten fünf Spielen ließ sich SV Appenweier selten stoppen, vier Siege und ein Remis stehen in der jüngsten Bilanz.
Kurz vor Saisonende steht SG MaFriKa 2 mit 13 Punkten auf Platz vier. Wo bei Gast der Schuh drückt, ist offensichtlich: Die 16 erzielten Treffer sind Ausdruck mangelnder Durchschlagskraft. SG MaFriKa 2 verbuchte insgesamt vier Siege, ein Remis und sechs Niederlagen. SG MaFriKa 2 taumelt durch die dritte Pleite in Serie einer handfesten Krise entgegen.
Nächster Prüfstein für SV Appenweier ist auf gegnerischer Anlage SG Kirnbach/Wolfach (Samstag, 17:00 Uhr). Tags zuvor misst sich SG MaFriKa 2 mit SC Hofstetten 2.