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1. Nordharzklasse Staffel 1: SG Bredelem/Astfeld – SV Rammelsberg, 2:7 (1:3), Langelsheim
Die SG Bredelem/Astfeld kam gegen den SV Rammelsberg mit 2:7 unter die Räder. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der SV wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel hatte Rammelsberg knapp für sich entschieden und mit 1:0 gewonnen.
Ein Doppelpack brachte den Tabellenführer in eine komfortable Position: Joe Hartwig war gleich zweimal zur Stelle (18./24.). Nach nur 23 Minuten verließ Dominik Stetz von der SG Bredelem/Astfeld das Feld, Fabian Wienecke kam in die Partie. Mit dem 3:0 durch Jannis Lüer schien die Partie bereits in der 35. Minute mit dem SV Rammelsberg einen sicheren Sieger zu haben. Ehe der Referee Hubertus Wesemann die Protagonisten zur Pause bat, traf Tizian Holste zum 1:3 zugunsten der SG Bredelem/Astfeld (41.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Für den nächsten Erfolgsmoment des SV sorgte Hartwig (46.), ehe Patrick Czaja das 5:1 markierte (59.). Andre' Schrader, der von der Bank für Josef Hegelmann kam, sollte für neue Impulse bei der SG Bredelem/Astfeld sorgen (48.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Torben Bornkessel, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Can Senol Hermerding und Osman Ibo kamen für Nico Werschkull und Lüer ins Spiel (65.). Mit Jerom Peuser und Czaja nahm Torben Bornkessel in der 73. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von René Kirchner und Marcel Sollorz. In der 81. Minute brachte Schrader den Ball im Netz des SV Rammelsberg unter. Ibo (83.) und Kirchner (90.) brachten den Gästen mit zwei schnellen Treffern die Vorentscheidung. Letzten Endes holte der SV gegen die SG Bredelem/Astfeld drei Zähler.
Große Sorgen wird sich Daniel Stolte um die Defensive machen. Schon 47 Gegentore kassierte die SG Bredelem/Astfeld. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Trotz der Niederlage fiel das Heimteam in der Tabelle nicht zurück und bleibt damit auf Platz vier. 15 Siege und sechs Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz der SG Bredelem/Astfeld.
Der SV Rammelsberg stabilisierte mit den drei Punkten die gute Ausgangsposition im Aufstiegsrennen. Die Offensivabteilung des SV funktioniert bislang zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und schlug bereits 107-mal zu. Der SV Rammelsberg setzt den furiosen Saisonstart fort und hat nun schon 19 Siege auf dem Konto.
Am Sonntag muss die SG Bredelem/Astfeld bei der SG Ildehausen/Kirchberg ran, zeitgleich wird der SV von VfL Liebenburg in Empfang genommen.