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Kreisoberliga ABI: Paschlewwer SV – HSV Gröbern, 1:8 (1:4), Osternienburger Land
Der HSV Gröbern feierte am Freitag in Osternienburger Land einen 8:1-Kantersieg. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten des HSV Gröbern. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Im Hinspiel hatte die Mannschaft von Coach Dirk Meyer einen Erfolg geholt und einen 4:2-Sieg zustande gebracht.
Ein Doppelpack brachte den Tabellenprimus in eine komfortable Position: Vincent Maximilian Luthe war gleich zweimal zur Stelle (10./16.). Clemens Paul Oelsch überwand den gegnerischen Schlussmann zum 3:0 für die Gäste (20.). Das muntere Toreschießen vor 85 Zuschauern fand mit dem Treffer von David Wesenberg zum 1:3 in der 37. Minute seine Fortsetzung. Ehe es in die Kabinen ging, markierte Paul Meyer das 4:1 für den HSV Gröbern (41.). Nach dem souveränen Auftreten des HSV Gröbern überraschte es kaum einen Zuschauer, dass zur Pause eine deutliche Führung stand. Der HSV Gröbern baute die Führung aus, indem Nick Merker zwei Treffer nachlegte (52./60.). Oelsch schraubte das Ergebnis in der 64. Minute mit dem 7:1 für den HSV Gröbern in die Höhe. Luthe war es, der kurz vor Ultimo das 8:1 besorgte und den HSV Gröbern inklusive Anhang damit von höheren Gefilden träumen lässt (85.). Letzten Endes holte der HSV Gröbern gegen den Paschlewwer SV drei Zähler.
Große Sorgen wird sich Marcel Pauly um die Defensive machen. Schon 66 Gegentore kassierte der Paschlewwer SV. Mehr als drei pro Spiel – definitiv zu viel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen den HSV Gröbern – der Paschlewwer SV bleibt weiter unten drin. Mit nun schon 15 Niederlagen, aber nur vier Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des Paschlewwer SV alles andere als positiv. Der Gastgeber taumelt durch die dritte Pleite in Serie einer handfesten Krise entgegen.
Mit beeindruckenden 80 Treffern stellt der HSV Gröbern den besten Angriff der Kreisoberliga ABI. Der HSV Gröbern bleibt weiterhin ohne Niederlage. Bisher hat der HSV Gröbern 16 Siege und vier Unentschieden auf dem Konto. In den letzten fünf Spielen ließ sich der HSV Gröbern selten stoppen, vier Siege und ein Remis stehen in der jüngsten Bilanz.
Während der Paschlewwer SV am kommenden Samstag die Zweitvertretung von SG Union Sandersdorf empfängt, bekommt es der HSV Gröbern am selben Tag mit dem SV Blau-Weiss Schortewitz zu tun.