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Kreisoberliga Jena-Saale-Orla: SV Lobeda 77 I – SG VfR Bad Lobenstein II, 9:0 (4:0), Jena
Der SV Lobeda 77 I fertigte die Reserve von SG VfR Bad Lobenstein am Samstag nach allen Regeln der Kunst mit 9:0 ab. Der SV Lobeda 77 I setzte sich standesgemäß gegen SG VfR Bad Lobenstein II durch. Tore hatten beide Mannschaften dem Publikum im Hinspiel nicht geboten. Es hatte mit 0:0 geendet.
Der SV Lobeda 77 I ging durch Anton Fleischhauer in der 21. Minute in Führung. Der Treffer von Til Mäurer aus der 36. Minute bedeutete vor den 77 Zuschauern fortan eine deutliche Führung zugunsten des Teams von Coach Jens Uwe Penzel. Kurz vor dem Seitenwechsel legte Victor Olenberg das 3:0 nach (40.). Der SV Lobeda 77 I ließ in der Folge nicht locker und markierte weitere Tore in Person von Victor Olenberg (46.), Fleischhauer (55.) und Deyaa Eddin Darwish (66.). Die Überlegenheit des Gastgebers spiegelte sich in einer deutlichen Halbzeitführung wider. Nach den Treffern von Mäurer (69.) und Lukas Szudra (78.) setzte Sebastian Meurer (87.) den Schlusspunkt für den SV Lobeda 77 I. Mit dem Schlusspfiff hatte SG VfR Bad Lobenstein II das Martyrium überstanden und war mit 0:9 geschlagen.
Der SV Lobeda 77 I macht nach dem Erfolg in der Tabelle Boden gut und rangiert nun auf Position zwei. Mit dem Sieg baute der SV Lobeda 77 I die erfolgreiche Saisonbilanz aus. Bislang holte der SV Lobeda 77 I 15 Siege, vier Remis und kassierte erst vier Niederlagen. Sieben Spiele währt bereits die Serie, in der der SV Lobeda 77 I ungeschlagen ist.
80 Gegentreffer hat SG VfR Bad Lobenstein II mittlerweile hinnehmen müssen – so viel wie keine andere Mannschaft in der Kreisoberliga Jena-Saale-Orla. Die Abwehrprobleme der Elf von Coach Frank Heinisch bleiben akut, sodass der Gast weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Im Angriff von SG VfR Bad Lobenstein II herrscht Flaute. Erst 18-mal brachte SG VfR Bad Lobenstein II den Ball im gegnerischen Tor unter. Nun musste sich SG VfR Bad Lobenstein II schon 19-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der SV Lobeda 77 I hat die Krise von SG VfR Bad Lobenstein II verschärft. SG VfR Bad Lobenstein II musste bereits den dritten Fehlschlag in Folge in Kauf nehmen.
Der SV Lobeda 77 I tritt am kommenden Samstag bei SG SV Hermsdorf/Thüringen e.V. an, SG VfR Bad Lobenstein II empfängt am selben Tag die Zweitvertretung von FSV Schleiz.