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Kreisliga A Lüdenscheid: Rot-Weiß Lüdenscheid II – FSV Werdohl, 2:13 (0:6), Lüdenscheid
Die Zweitvertretung von Rot-Weiß Lüdenscheid ging vor heimischem Publikum gegen den FSV Werdohl krachend unter und kassierte eine schmachvolle 2:13-Pleite. Der FSV Werdohl hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte die Mannschaft von Fabiano La Mendola alle davon und die Partie erfolgreich beendet. Das Hinspiel beider Teams war 2:1 für den Tabellenprimus geendet.
Für den Führungstreffer der Gäste zeichnete Inan Yetkiner verantwortlich (16.). Ekrem Danis beförderte das Leder zum 2:0 des FSV Werdohl über die Linie (22.). Der FSV Werdohl baute die Führung aus, indem Dovydas Levent zwei Treffer nachlegte (28./38.). Ben Mentzel gelang ein Doppelpack (39./45.), mit dem er das Ergebnis auf 6:0 hochschraubte. In der ersten Hälfte lieferte Rot-Weiß Lüdenscheid II eine desaströse Leistung ab, sodass man auf einen erdrückenden Rückstand blickte, als der Schiedsrichter diese beendete. Der FSV Werdohl kehrte stark verändert aus der Kabine zurück. Statt Bernhard Diehl, Ismail El Hariri und Yamine Harrouch Jaouhari standen jetzt Florian Neuke, Emirkaan Yüksel und Tiziano Cornicello auf dem Platz. Mit einem Wechsel – Dogus Eker kam für Maximilian Lange – startete Rot-Weiß Lüdenscheid II in Durchgang zwei. Mentzel (47.) und Yetkiner (51.) brachten den FSV Werdohl mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Für das 9:0 und 10:0 war Mentzel verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (58./60.). Maximilian Gutberlet versenkte den Ball in der 62. Minute im Netz des FSV Werdohl. Yetkiner vollendete zum zwölften Tagestreffer in der 65. Spielminute. Mit einem Doppelwechsel holte Murat Gören Alpaslan Demetgül und Mahdi Mohammad Alnajar vom Feld und brachte Timo Mertins und Mohammed Hami ins Spiel (77.). Mit zwei schnellen Treffern von Yetkiner (80.) und Jonas Klaucke (84.) machte der FSV Werdohl deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Schließlich war Rot-Weiß Lüdenscheid II vor eigenem Publikum in allen Belangen unterlegen und der FSV Werdohl nahm einen zweistelligen Sieg mit nach Hause.
Die Anfälligkeit der eigenen Defensive ist das Hauptmanko bei Rot-Weiß Lüdenscheid II. Die mittlerweile 121 Gegentreffer sind der negative Bestwert in der Liga. Nach der empfindlichen Schlappe stecken die Gastgeber weiter im Schlamassel. Nun musste sich Rot-Weiß Lüdenscheid II schon 16-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. In den letzten fünf Partien ließ Rot-Weiß Lüdenscheid II zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich fünf.
Wer soll den FSV Werdohl noch stoppen? Der FSV Werdohl verbuchte gegen Rot-Weiß Lüdenscheid II die nächsten drei Punkte und führt das Feld der Kreisliga A Lüdenscheid weiter an. Der FSV Werdohl präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf überaus torhungrig. Bereits 125 geschossene Treffer gehen auf das Konto des FSV Werdohl. Mit dem Sieg baute der FSV Werdohl die erfolgreiche Saisonbilanz aus. Bislang holte der FSV Werdohl 19 Siege, ein Remis und kassierte erst eine Niederlage. Den FSV Werdohl scheint einfach niemand stoppen zu können. Rekordverdächtige zehn Siege in Serie stehen mittlerweile zu Buche.
Für Rot-Weiß Lüdenscheid II geht es in zwei Wochen weiter, wenn am 10.05.2026 Polonia Lüdenscheid gastiert. Der FSV Werdohl wird am kommenden Dienstag von der SC Lüdenscheid empfangen.