Melden von Rechtsverstößen
Verbandsliga Frauen: Greifswalder FC – Penzliner SV, 18:0 (8:0), Süderholz
Für Penzliner SV endete das Spiel bei Greifswalder FC im Debakel. Schlussendlich trat Penzliner SV mit einer 0:18-Niederlage im Gepäck den Heimweg an. Greifswalder FC setzte sich standesgemäß gegen Penzliner SV durch. Im Hinspiel hatte Greifswalder FC Penzliner SV mit einem beeindruckenden 8:1 vom Feld gefegt.
Kurz nach Spielbeginn schockte Paula Falk Penzliner SV und traf für Greifswalder FC im Doppelpack (3./7.). Der Treffer von Johanna Grube ließ nach zwölf Minuten die 50 Zuschauer neuerlich jubeln und vergrößerte den Vorsprung von Greifswalder FC. Emily Gorgs musste nach nur 19 Minuten vom Platz, für sie spielte Alina Czarnetzki weiter. Falk überwand die gegnerische Schlussfrau zum 4:0 für Greifswalder FC (20.). Wenig später verwandelte Lia Bücke einen Elfmeter zum 5:0 zugunsten der Heimmannschaft (25.). Penzliner SV wurde in Abschnitt eins das Fell über die Ohren gezogen: Immer wieder griff die Keeperin der Gäste bis dahin hinter sich. Zum Seitenwechsel ersetzte Jamie-Jolie Riebe von Greifswalder FC ihre Teamkameradin Ricarda Mumm. Die Elf von Steven Oklitz konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei Greifswalder FC. Leonie Tebrügge ersetzte Bücke, die nun schon vorzeitig Feierabend machte. Mit Toren von Falk (47./53.), Carolin Fredrich (49.) und Klara Robitsch (51.) zeigte Greifswalder FC weiterhin klar, wer dieses Spiel beherrschte. Für das 13:0 und 14:0 war Fredrich verantwortlich. Die Akteurin traf gleich zweimal ins Schwarze (63./65.). Mit zwei schnellen Treffern von Robitsch (68.) und Fredrich (73.) machte Greifswalder FC deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Das 17:0 für Greifswalder FC stellte Robitsch sicher. In der 77. Minute traf sie zum dritten Mal während der Partie. Klara Robitsch war es, die kurz vor Ultimo das 18:0 besorgte und die Platzdamen und ihren Anhang damit von höheren Gefilden träumen lässt (89.). Als Henrick Frenz das Spiel schließlich beendete, war die blamable Niederlage von Penzliner SV besiegelt.
Der Erfolg brachte eine tabellarische Verbesserung mit sich. Greifswalder FC liegt nun auf Platz zwei. Die Offensive von Greifswalder FC in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch Penzliner SV war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 61-mal schlugen die Angreiferinnen von Greifswalder FC in dieser Spielzeit zu. Greifswalder FC sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf neun summiert. In der Bilanz kommen noch ein Unentschieden und drei Niederlagen dazu.
Die Abwehrprobleme von Penzliner SV bleiben akut, sodass die Mannschaft von Coach Christian Ullerich weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Mit erschreckenden 83 Gegentoren stellt Penzliner SV die schlechteste Abwehr der Liga. Penzliner SV musste sich nun schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da Penzliner SV insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Nach der klaren Niederlage gegen Greifswalder FC ist Penzliner SV weiter das defensivschwächste Team der Verbandsliga Frauen. Die Misere von Penzliner SV hält an. Insgesamt kassierte Penzliner SV nun schon sieben Niederlagen am Stück. Seit neun Begegnungen hat Greifswalder FC das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.
Für Greifswalder FC steht als Nächstes ein Gastspiel auf dem Programm. Es geht gegen 1. FC Neubrandenburg 04 (Donnerstag, 19:30 Uhr). Penzliner SV hat das nächste Spiel erst in zwei Wochen, am 10.05.2026 gegen Rostocker FC 1.