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Kreisliga West: KSV Prignitz – SV Garz-Hoppenrade, 3:6 (2:2), Breese
Für KSV Prignitz gab es in der Heimpartie gegen den SV Garz-Hoppenrade, an deren Ende eine 3:6-Niederlage stand, nichts zu holen. Die Beobachter waren sich einig, dass KSV Prignitz als Außenseiter in das Spiel gegangen war, weshalb der Ausgang niemanden verwunderte. Im Hinspiel hatte der SV Garz-Hoppenrade die Elf von Coach Sebastian Sturm mit einem beeindruckenden 6:2 vom Feld gefegt.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 25 Zuschauern bereits flott zur Sache. Sherwan Zeinel stellte die Führung von KSV Prignitz her (10.). Für das erste Tor des SV Garz-Hoppenrade war Jonas Bielefeld verantwortlich, der in der 19. Minute das 1:1 besorgte. KSV Prignitz ging durch einen Elfmeter von Justin-Maik Martins in Führung (22.). Bei Tabellenletzten ging in der 25. Minute der etatmäßige Keeper Abdallatife Salah Mohmed Abdallatife raus, für ihn kam Benjamin Ress. In der 50. Minute war Bielefeld mit dem Ausgleich zum 2:2 zur Stelle. Damit schoss er bereits seinen zweiten Treffer! Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Martins ließ sich in der 52. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 3:2 für KSV Prignitz. Wer glaubte, der SV Garz-Hoppenrade sei geschockt, irrte. Bielefeld machte unmittelbar nach dem Rückschlag den Ausgleich perfekt (57.). Eric Pörschke trug sich in der 61. Spielminute in die Torschützenliste ein. In der 61. Minute änderte Sebastian Sturm das Personal und brachte Mohamed Sabry Hegazy Eid Zaher und Oliver Klose mit einem Doppelwechsel für Ivan Pavlyk und Abdalaziz Ali auf den Platz. Sebastian Sturm wollte KSV Prignitz zu einem Ruck bewegen und so sollten Denny Taxweiler und Jan Philipp Müller eingewechselt für Jannik Dorn und Deni Aslakhanov neue Impulse setzen (73.). Mit Philip Harlos und Frederic Eilmes nahm Johannes Schulze in der 80. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Enrico Wobig und Marco Bielefeld. Timo Möller gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den SV Garz-Hoppenrade (86.). Letzten Endes holte der SV Garz-Hoppenrade gegen KSV Prignitz drei Zähler.
Nach der empfindlichen Schlappe steckt KSV Prignitz weiter im Schlamassel. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr des Gastgebers im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 51 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der Kreisliga West. Mit nun schon zehn Niederlagen, aber nur zwei Siegen und zwei Unentschieden sind die Aussichten von KSV Prignitz alles andere als positiv. Mit einem von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat KSV Prignitz noch Luft nach oben.
Die drei Punkte brachten für den SV Garz-Hoppenrade keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Die Gäste sammeln weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf acht summiert. In der Bilanz kommen noch zwei Unentschieden und fünf Niederlagen dazu. Die Lage des SV Garz-Hoppenrade bleibt angespannt. Gegen KSV Prignitz musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben.
Die Defensivleistung von KSV Prignitz lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den SV Garz-Hoppenrade offenbarte KSV Prignitz eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Weiter geht es für KSV Prignitz am kommenden Sonntag daheim gegen die Reserve von SSV Einheit Perleberg. Für den SV Garz-Hoppenrade steht am gleichen Tag ein Duell mit SV Victoria Breddin 1929 e.V. an.