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Herren A-Klasse Rhein-Pfalz: SV Ruchheim – TSV Eppstein, 6:0 (4:0), Ludwigshafen am Rhein
Der SV Ruchheim zog dem TSV Eppstein das Fell über die Ohren: 0:6 lautete das bittere Resultat aus Sicht der Elf von Coach Tobias Hoffmann. Als Favorit rein – als Sieger raus. Der Ruchheimer hat alle Erwartungen erfüllt. Im Hinspiel wurde der TSV Eppstein mit 0:4 abgeschossen.
Ein Doppelpack brachte den SV Ruchheim in eine komfortable Position: Mert Hizarci war gleich zweimal zur Stelle (3./22.). Die Fans des SVR unter den 25 Zuschauern durften sich über den Treffer von Melvin Loch aus der 24. Minute freuen, der den Vorsprung weiter anwachsen ließ. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Adrian Markotic in der 30. Minute. Der dominante Vortrag des Ruchheimer im ersten Spielabschnitt zeigte sich an der deutlichen Halbzeitführung. Das Team von Coach Zdravko Barisic konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der Heimmannschaft. Huzeyfe Kesimoglu ersetzte Niclas Loch, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Bei SV Ruchheim kam zu Beginn der zweiten Hälfte Petros Chorosis für Hizarci in die Partie. Mateo Dujic schraubte das Ergebnis in der 75. Minute mit dem 5:0 für den Ruchheimer in die Höhe. Chorosis stellte schließlich in der 85. Minute den 6:0-Sieg für den SV Ruchheim sicher. Nach abgeklärter Leistung blickte der Ruchheimer auf einen klaren Heimerfolg über den TSV Eppstein.
Der SV Ruchheim beißt sich in der Aufstiegszone fest. Offensiv konnte dem Ruchheimer in der Herren A-Klasse Rhein-Pfalz kaum jemand das Wasser reichen, was die 102 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren. Der SV Ruchheim weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von 17 Erfolgen, fünf Punkteteilungen und zwei Niederlagen vor. Zehn Spiele ist es her, dass der Ruchheimer zuletzt eine Niederlage kassierte.
Der TSV Eppstein bleibt abwehrschwach und damit weiter im unteren Tabellendrittel. Wo bei den Gästen der Schuh drückt, ist offensichtlich: Die 37 erzielten Treffer sind Ausdruck mangelnder Durchschlagskraft. Nun musste sich der TSV Eppstein schon 13-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sieben Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam der TSV Eppstein auf insgesamt nur drei Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Am nächsten Sonntag reist der SV Ruchheim zu MTSV Beindersheim, zeitgleich empfängt der TSV Eppstein den VfR Friesenheim.