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Oberliga Westfalen: TuS Hiltrup – SG Finnentrop/Bamenohl, 4:1 (2:0), Münster
Bei den Hiltruper holte sich die SG Finnentrop/Bamenohl eine 1:4-Schlappe ab. Im Vorfeld war eine ausgeglichene Partie erwartet worden, doch der TuS Hiltrup wusste zu überraschen. Das Hinspiel war unentschieden mit 1:1 geendet.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 250 Zuschauern bereits flott zur Sache. Alexander Gockel stellte die Führung der Hiltruper her (5.). Bereits in der 13. Minute erhöhte Felix Bußmann den Vorsprung der Blau-Weißen. Weitere Tore gab es bis zum Pausenpfiff nicht und so ging es mit der Führung des Teams von Trainer Sven Hozjak in die Kabine. In der 71. Minute änderte Jonas Ermes das Personal und brachte Samuel Eickelmann und Din Alajbegovic mit einem Doppelwechsel für Marten Schelle und Felix Antonio Schmitt auf den Platz. In der 78. Minute brachte Maximilian Humberg den Ball im Netz des TuS Hiltrup unter. Für das 3:1 der Heimmannschaft zeichnete Thomas Hitchcock verantwortlich (79.). Nils Johannknecht besorgte in der Schlussphase schließlich den vierten Treffer für die Hiltruper (90.). Mit Nils Johannknecht und Bußmann nahm Sven Hozjak in der 180. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Lukas Leander Berger und Till Dresemann. Schiedsrichter Niklas Erkeling beendete das Spiel und die Finnentroper stecken weiter in der Krise. Im Kellerduell gegen den TuS Hiltrup kam man unter die Räder.
Die Hiltruper bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt sieben Siege, zehn Unentschieden und 15 Pleiten. Die Fans warteten eine gefühlte Ewigkeit auf einen Erfolg des TuS Hiltrup, der nach nunmehr elf sieglosen Spielen endlich gefeiert werden konnte. Damit ist den Hiltruper zumindest ein kleiner Befreiungsschlag gelungen.
Mit erschreckenden 70 Gegentoren stellt die SG Finnentrop/Bamenohl die schlechteste Abwehr der Liga. Die Bueraner verbuchten insgesamt sieben Siege, acht Remis und 15 Niederlagen. Die Gäste bauen die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus.
Die Defensivleistung der Finnentroper lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den TuS Hiltrup offenbarte die SG Finnentrop/Bamenohl eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga. Mit diesem Sieg zogen die Hiltruper an den Finnentroper vorbei auf Platz 15. Die SG Finnentrop/Bamenohl fiel auf die 16. Tabellenposition.
Kommende Woche tritt der TuS Hiltrup bei Türkspor Dortmund an (Sonntag, 15:00 Uhr), am gleichen Tag genießen die Finnentroper Heimrecht gegen die Zweitvertretung von SC Verl.