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1.Kreisklasse: TSV Hertha Hornow – SG Eintracht Peitz II, 0:8 (0:4), Spremberg
Die Reserve von SG Eintracht Peitz erteilte dem TSV Hertha Hornow eine Lehrstunde und gewann mit 8:0. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SG Eintracht Peitz II heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 35 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Julius Unglaube war es, der in der dritten Minute zur Stelle war. Kurz vor dem Halbzeitpfiff (43.) baute Eric Resag die Führung von SG Eintracht Peitz II aus. Noch vor der Halbzeit legte Unglaube seinen zweiten Treffer nach (45.). SG Eintracht Peitz II zeigte auch weiterhin keine Gnade. So schossen Julius Unglaube (47./73.) und Resag (61.) drei weitere Treffer. Der tonangebende Stil der Gäste spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. Steven Dengel von TSV Hertha Hornow nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Jonas Nolte blieb in der Kabine, für ihn kam Leon Grimm. In der 64. Minute stellte der Gastgeber personell um: Per Doppelwechsel kamen Steve Dörry und Antony Hubein auf den Platz und ersetzten Toni John und Maximilian Hinze. Tim Warnke schraubte das Ergebnis in der 75. Minute mit dem 7:0 für SG Eintracht Peitz II in die Höhe. Unglaube führte sein Team heute beinahe im Alleingang zum Erfolg: Mit dem 8:0 war er schon das fünfte Mal an diesem Tag erfolgreich (83.). Anton Schirmer pfiff schließlich das Spiel ab, in dem SG Eintracht Peitz II bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Der TSV Hertha Hornow bleibt die defensivschwächste Mannschaft der 1.Kreisklasse. Wann findet der TSV Hertha Hornow die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen SG Eintracht Peitz II setzte es eine neuerliche Pleite, womit der TSV Hertha Hornow im Klassement weiter abrutschte. In der Defensive drückt der Schuh bei TSV Hertha Hornow, was in den 58 kassierten Treffern zum Ausdruck kommt. Nun musste sich der TSV Hertha Hornow schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die fünf Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Durch die drei Punkte gegen den TSV Hertha Hornow verbesserte sich SG Eintracht Peitz II auf Platz sieben. Die Offensivabteilung von SG Eintracht Peitz II funktioniert bislang zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und schlug bereits 59-mal zu. Acht Siege, ein Remis und acht Niederlagen hat die Mannschaft von Coach Florian Belke momentan auf dem Konto.
Durch den klaren Erfolg über den TSV Hertha Hornow ist SG Eintracht Peitz II weiter im Aufwind.
Am kommenden Samstag trifft der TSV Hertha Hornow auf die Zweitvertretung von Motor Saspow, SG Eintracht Peitz II spielt tags darauf gegen SG Graustein.