Melden von Rechtsverstößen
Mittelrheinliga: 1. FC Düren – SpVg. Porz, 5:2 (2:1), Düren
Die SpVg. Porz steckte gegen 1. FC Düren eine deutliche 2:5-Niederlage ein. Die Dürener ließen keine Zweifel an der Ausgangslage aufkommen und feierten gegen die Rothosen einen klaren Erfolg. Auf fremdem Platz hatte sich 1. FC Düren im Hinspiel einen 2:1-Sieg bei der SpVg. Porz gesichert.
Die Dürener erwischten einen Auftakt nach Maß und gingen vor 200 Zuschauern durch Tomoki Kitagawa bereits nach fünf Minuten in Führung. Das 1:1 der Rothosen bejubelte Marciano Aziz (37.). Als manch einer nur noch auf den Pausenpfiff wartete, schlug der Moment von Vinzent Thaddeus Zingel. In der Nachspielzeit war Zingel zur Stelle und markierte den Führungstreffer für 1. FC Düren (47.). Der 1.FC führte zur Halbzeit knapp mit einem Tor Vorsprung. Mit einem Wechsel – Philipp Simon kam für Genki Miyoshi – startete das Heimteam in Durchgang zwei. Simon erhöhte für das Team von Luca Lausberg auf 3:1 (48.). Kitagawa gelang ein Doppelpack (53./70.), mit dem er das Ergebnis auf 5:1 hochschraubte. Die SpVg. Porz stellte in der 68. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Gero Pletto, Marvin Mundil und Prince Gbeke Ziko für Benjamin Winnersbach, Baran Tatu und Shin-Young Hwang auf den Platz. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Luca Lausberg, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Jason Harding und Beykan Ali Sengül kamen für Kitagawa und Samy Jaksic ins Spiel (73.). Mit Marcel Fabian Olschewski und Malcom Scheibner nahm Luca Lausberg in der 80. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Imad Al Habaui und Christie Diambu. Andre Rosteck schoss die Kugel zum 2:5 für die Rothosen über die Linie (87.). Am Schluss fuhren die Dürener gegen die Porzer auf eigenem Platz einen Sieg ein.
1. FC Düren liegt im Klassement nun auf Rang neun. Die Dürener verbuchten insgesamt neun Siege, fünf Remis und zehn Niederlagen. Nach sechs sieglosen Spielen ist 1. FC Düren wieder in der Erfolgsspur.
Große Sorgen wird sich Jonas Wendt um die Defensive machen. Schon 69 Gegentore kassierte die SpVg. Porz. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen die Dürener – die Rothosen bleiben weiter unten drin. Nun musste sich die SpVg. Porz schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der Ertrag der vergangenen fünf Spiele ist überschaubar bei den Gästen. Von 15 möglichen Zählern holte man nur einen.
Während 1. FC Düren am nächsten Sonntag (15:30 Uhr) bei FC Teutonia Weiden gastiert, duellieren sich die Rothosen am gleichen Tag mit dem FC Pesch I.