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Kreisliga A1: Türk SV Schramberg – SpVgg Binsdorf, 5:2 (3:0), Schramberg
Der Türk SV Schramberg gewann das Kellerduell vor heimischem Publikum mit 5:2 gegen SpVgg Binsdorf. Der Türk SV Schramberg ließ keine Zweifel an der Ausgangslage aufkommen und feierte gegen SpVgg Binsdorf einen klaren Erfolg. Das Hinspiel hatte SpVgg Binsdorf mit 3:2 knapp für sich entschieden.
Ayoub Majuno brachte den Ball zum 1:0 zugunsten des Türk SV Schramberg über die Linie (18.). Benjamin Staiger erhöhte für das Team von Armin Dzenanovic auf 2:0 (27.). Den Vorsprung der Gastgeber ließ Sergej Ermolaev in der 31. Minute anwachsen. Der dominante Vortrag des Türk SV Schramberg im ersten Spielabschnitt zeigte sich an der deutlichen Halbzeitführung. Mit einem Wechsel – Johannes Ibach kam für Jens Vötsch – startete SpVgg Binsdorf in Durchgang zwei. Anstelle von Mady Demba war nach Wiederbeginn Sacir Alimanovic für den Türk SV Schramberg im Spiel. Für den nächsten Erfolgsmoment des Türk SV Schramberg sorgte Leonit Halili (57.), ehe Ermolaev das 5:0 markierte (72.). Mit einem Doppelwechsel holte Matthias Zehnder Kilian Köhl und Daniel Berger vom Feld und brachte Ahmad Sulaiman und Ben Letsch ins Spiel (69.). Eine starke Leistung zeigte Jens Kinnemann, der sich mit einem Doppelpack für SpVgg Binsdorf beim Trainer empfahl (77./85.). Letztlich hat SpVgg Binsdorf den Befreiungsschlag klar verpasst. Gegen den direkten Widersacher um den Klassenverbleib, den Türk SV Schramberg, bekam man das Fell über die Ohren gezogen.
Durch die drei Punkte gegen SpVgg Binsdorf verbesserte sich der Türk SV Schramberg auf Platz 13. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr des Türk SV Schramberg im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 89 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der Kreisliga A1. Der Türk SV Schramberg bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt vier Siege, zwei Unentschieden und 16 Pleiten.
Mit 87 Gegentreffern hat SpVgg Binsdorf schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur 21 Tore. Das heißt, das Schlusslicht musste durchschnittlich 3,95 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die deutliche Niederlage verschärft die Situation des Gasts immens. Mit nun schon 19 Niederlagen, aber nur zwei Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten von SpVgg Binsdorf alles andere als positiv. Nach dem fünften Fehlschlag am Stück ist SpVgg Binsdorf weiter in Bedrängnis geraten. Gegen den Türk SV Schramberg war am Ende kein Kraut gewachsen.
Nächsten Sonntag (15:00 Uhr) gastiert der Türk SV Schramberg bei FV Bisingen, SpVgg Binsdorf empfängt zeitgleich den SGM Stetten-Salmendingen/Melchingen/Hörschwag.