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Oberliga Niedersachsen: TUS Bersenbrück – TSV Wetschen, 4:3 (0:2), Bersenbrück
Der TUS Bersenbrück und der TSV lieferten sich ein wahres Torfestival, das schließlich mit 4:3 endete. Die Ausgangslage sprach für den TUS Bersenbrück, was sich mit einem knappen Sieg auch bestätigte. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe duelliert, ehe mit dem Gastgeber ein 2:1-Sieger feststand.
Der TSV Wetschen erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 320 Zuschauern durch Lennart Bors bereits nach fünf Minuten in Führung. Wetschen machte weiter Druck und erhöhte den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Aljoscha Wilms (10.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Mit einem Wechsel – Jeremiah Winter kam für Hakim Traoré – startete der TUS Bersenbrück in Durchgang zwei. Connor Fabien Rohra verkürzte für die Elf von Jules Reimerink später in der 57. Minute auf 1:2. In der 65. Minute gelang dem TUS Bersenbrück, was zur Pause in weiter Ferne war: der Ausgleichstreffer durch Markus Lührmann. Mit einem Doppelwechsel wollte der TUS Bersenbrück frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Jules Reimerink Julius Kanowski und Arne Ortmann für Maik Emmrich und Mathis Wellmann auf den Platz (65.). Dass der TSV in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Bors, der in der 74. Minute zur Stelle war. Der TUS Bersenbrück zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Patrick Greten (80.) und Saikouba Manneh (95.) mit ihren Treffern das Spiel. Mit Cemet Ac und Lukas Heyer nahm Björn Wnuck in der 83. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Alen Suljevic und Lennart Greifenberg. Der TSV Wetschen ließ nach dem Wiederanpfiff stark nach und bot dem TUS Bersenbrück nicht mehr Paroli, sodass das Polster der ersten Halbzeit nicht einmal für ein Unentschieden reichte.
Bei TUS Bersenbrück präsentierte sich die Abwehr angesichts 53 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (59). Der TUS Bersenbrück befindet sich mit 41 Zählern kurz vor dem Abschluss der Saison im Niemandsland der Tabelle. Elf Siege, acht Remis und sieben Niederlagen hat der TUS Bersenbrück momentan auf dem Konto.
Der TSV muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Gäste nehmen mit 22 Punkten den 14. Tabellenplatz ein. Der TSV Wetschen musste sich nun schon 13-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der TSV insgesamt auch nur fünf Siege und sieben Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Aus den vergangenen fünf Partien verbuchte der TSV Wetschen nur fünf Zähler.
Der TUS Bersenbrück hat nächste Woche den SV Wilhelmshaven zu Gast. Der TSV erwartet am Samstag den FC Verden 04.