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Kreisliga - Südost: TSV Gudow – SV Azadi Lübeck II, 2:2 (0:2), Gudow
Die Reserve von SV Azadi Lübeck kam beim Gastspiel in Gudow trotz Favoritenrolle nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Der TSV Gudow zog sich gegen SV Azadi Lübeck II achtbar aus der Affäre und erzielte gegen den Favoriten einen Punktgewinn. Im Hinspiel hatte SV Azadi Lübeck II keinerlei Probleme mit dem TSV Gudow gehabt und einen 6:1-Erfolg verbucht.
Cesur Kaya brachte den TSV Gudow in der 15. Minute ins Hintertreffen. Wenige Minuten später holte Marcel Schaper Lennart Burmeister vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Lorenz Prolingheuer (17.). In der 36. Minute brachte Ramezan Hassan das Netz für SV Azadi Lübeck II zum Zappeln. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Prolingheuer witterte seine Chance und schoss den Ball zum 1:2 für den TSV Gudow ein (55.). In der 58. Minute gelang den Gastgebern, was zur Pause in weiter Ferne war: der Ausgleichstreffer durch Hendrik Burmeister. Kurz vor dem Ende des Spiels nahm der TSV Gudow noch einen Doppelwechsel vor, sodass Daniel Günther und Enno Beckmann für Christoph Loessin und Prolingheuer weiterspielten (89.). Mit dem Schlusspfiff beendete der Unparteiische Thorsten Reinke den schwachen zweiten Durchgang von SV Azadi Lübeck II, in dem der TSV Gudow sich ein Unentschieden erkämpft hatte.
Der TSV Gudow muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Der TSV Gudow steht mit zehn Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. 27:81 – das Torverhältnis des TSV Gudow spricht eine mehr als deutliche Sprache. Zwei Siege, vier Remis und 20 Niederlagen hat der TSV Gudow momentan auf dem Konto. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei TSV Gudow noch ausbaufähig. Nur fünf von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Bei SV Azadi Lübeck II präsentierte sich die Abwehr angesichts 76 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (79). Kurz vor Saisonultimo bekleidet die Elf von Trainer Awar Rashid den zehnten Rang des Klassements. Neun Siege, sieben Remis und elf Niederlagen haben die Gäste derzeit auf dem Konto. Drei Unentschieden und zwei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen: SV Azadi Lübeck II kann einfach nicht gewinnen.
Am nächsten Samstag (16:00 Uhr) reist der TSV Gudow zu ATSV Stockelsdorf, einen Tag später begrüßt SV Azadi Lübeck II SG Breitenfelde/Mölln auf heimischer Anlage.