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Brandenburgliga: SG Bornim – Oranienburger FC Eintracht, 10:0 (5:0), Potsdam
Im unteren Tabellenteil zeigten sich deutliche Leistungsdifferenzen, als SG Bornim Oranienburger FC Eintracht mit einem vernichtenden 10:0 vom Platz fegte. Damit wurde SG Bornim der Favoritenrolle vollends gerecht. Nach dem Hinspiel hatte sich das Team von Kevin Nehls dank eines 3:1-Sieges mit der vollen Punktzahl wieder auf den Rückweg gemacht.
Eine starke Leistung zeigte Dustin Fussan, der sich mit einem Doppelpack für den Gastgeber beim Trainer empfahl (3./19.). Ole Finn Schaupke musste nach nur 16 Minuten vom Platz, für ihn spielte Maximilian Staake weiter. Simon Jacob ließ den Anhang von SG Bornim unter den 68 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Für die Vorentscheidung waren Max Bohnebuck (40.) und Fussan (41.) mit zwei schnellen Treffern verantwortlich. SG Bornim dominierte das Geschehen in Durchgang eins nach Belieben und schenkte Oranienburger FC Eintracht bis zur Pause einen drückenden Rückstand ein. Heiko Kopitz tauschte zur Halbzeit zwei für dieselbe Position nominierte Spieler. Tim Wolschner war fortan für Elias Kölbel dabei. SG Bornim konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei SG Bornim. Moritz Stöckl ersetzte Albrecht Boddin, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. SG Bornim ließ in der Folge nicht locker und markierte weitere Tore in Person von Stöckl (47.), Fabio Kühn (59.) und Jacob (88.). Innerhalb weniger Minuten trafen Maksymilian Oskar Lakatosz (89.) und Fussan (91.). Damit bewies SG Bornim nochmals die Durchschlagskraft der Offensive. Mit dem Schlusspfiff des Unparteiischen André Roth fuhr SG Bornim einen exorbitant hohen Sieg ein und Oranienburger FC Eintracht trat mit einer 0:10-Abfuhr die Heimreise an.
SG Bornim muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Für SG Bornim ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. SG Bornim verbuchte insgesamt sieben Siege, fünf Remis und acht Niederlagen.
Mit 88 Gegentreffern hat Oranienburger FC Eintracht schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur 14 Tore. Das heißt, das Schlusslicht musste durchschnittlich 4,4 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen SG Bornim – Oranienburger FC Eintracht bleibt weiter unten drin. Mit nun schon 16 Niederlagen, aber nur einem Sieg und drei Unentschieden sind die Aussichten von Oranienburger FC Eintracht alles andere als positiv. Die Gäste warten schon seit zehn Spielen auf einen Sieg.
Während SG Bornim am Samstag, den 02.05.2026 (12:00 Uhr) bei BSG Stahl Brandenburg e.V. gastiert, steht für Oranienburger FC Eintracht einen Tag später (11:00 Uhr) vor heimischer Kulisse ein Schlagabtausch mit FSV 63 Luckenwalde auf der Agenda.