Muldentaler überholen SV Panitzsch/Borsdorf in der Tabelle
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Sachsenklasse Nord: SV Panitzsch/Borsdorf – HFC Colditz, 0:4 (0:2), Borsdorf
Mit 0:4 verlor der SV Panitzsch/Borsdorf am vergangenen Samstag deutlich gegen die Muldentaler. Das Hinspiel war eine knappe Angelegenheit gewesen: Der SV Panitzsch/Borsdorf hatte mit 1:0 die Oberhand behalten.
Für das 1:0 des HFC Colditz zeichnete Justin Lungwitz verantwortlich (21.). Marius Preuße besorgte vor 202 Zuschauern das 2:0 für die Colditzer. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Thomas Wedemann von SV Panitzsch/Borsdorf nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Luke Rink blieb in der Kabine, für ihn kam Collin Luca Weber. Den Vorsprung der Muldentaler ließ Phillip Voigtländer in der 50. Minute anwachsen. Eigentlich war der SV Panitzsch/Borsdorf schon geschlagen, als Lungwitz das Leder zum 0:4 über die Linie beförderte (55.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Alexander Kunert, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Janik Neuhaus und Justin Wittenberg kamen für Voigtländer und Fabio Riedl ins Spiel (80.). Mit Preuße und Marcus Döbold nahm Alexander Kunert in der 86. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Artur Schmidt und Hannes Heyde. Letztlich fuhr der HFC Colditz einen souveränen Erfolg ein, dessen Grundstein im ersten Spielabschnitt gelegt worden war.
Der SV Panitzsch/Borsdorf baut die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus.
Die Angriffsreihe der Muldentaler lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 71 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Der Gast ist seit drei Spielen unbezwungen.
Mit diesem Sieg zog der HFC Colditz an SV Panitzsch/Borsdorf vorbei auf Platz vier. Die Gastgeber fielen auf die fünfte Tabellenposition. Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher 14 Siege ein.
Kommende Woche tritt der SV Panitzsch/Borsdorf bei der Reserve von BSG Chemie Leipzig an (Sonntag, 14:00 Uhr), am gleichen Tag genießen die Muldentaler Heimrecht gegen den Radefelder SV 90.