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Sachsenklasse Nord: VfB Zwenkau – SV Lindenau 1848, 4:1 (1:0), Zwenkau
Der VfB Zwenkau gewann das Kellerduell vor heimischem Publikum mit 4:1 gegen den SV Lindenau 1848. Eine Begegnung auf Augenhöhe? Mitnichten! Im Duell zweier vermeintlich ebenbürtiger Teams holten die Zwenkauer den maximalen Ertrag. Im Hinspiel hatte der SV Lindenau 1848 einen Erfolg geholt und einen 6:3-Sieg zustande gebracht.
Ben Dammmüller besorgte vor 105 Zuschauern das 1:0 für den VfB Zwenkau. Nennenswerte Szenen blieben bis zum Seitenwechsel aus, sodass das Zwischenergebnis auch zu Beginn des zweiten Durchgangs Bestand hatte. In der 48. Minute brachte Matteo Stets das Netz für die Zwenkauer zum Zappeln. Dammmüller brachte den VfB in ruhiges Fahrwasser, indem er das 3:0 erzielte (57.). Der SV Lindenau 1848 verkürzte den Rückstand in der 60. Minute durch einen Elfmeter von Ferdinand Schlatt auf 1:3. In der 76. Minute stellte Marc Walther um und schickte in einem Doppelwechsel Spencer Stadler und Adrian Thom für Tankred Leimert und Jann Malte Bertkau auf den Rasen. Stadler gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den VfB Zwenkau (89.). Letztlich hat der SV Lindenau 1848 den Befreiungsschlag klar verpasst. Gegen den direkten Widersacher um den Klassenverbleib, die Gastgeber, bekam man das Fell über die Ohren gezogen.
Nach vier sieglosen Spielen sind die Zwenkauer wieder in der Erfolgsspur.
Große Sorgen wird sich Ronny Ludwig um die Defensive machen. Schon 54 Gegentore kassierte der SV Lindenau 1848. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Mit dem Gewinnen tut sich der Gast weiterhin schwer, sodass man schon das dritte Spiel sieglos blieb.
Mit diesem Sieg zog der VfB Zwenkau an SV Lindenau 1848 vorbei auf Platz zehn. Der SV Lindenau 1848 fiel auf die elfte Tabellenposition. Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher neun Siege ein.
Die Zwenkauer stellen sich am Samstag (15:00 Uhr) bei der SG Motor Wilsdruff vor, einen Tag später und zur selben Zeit empfängt der SV Lindenau 1848 den Kickers 94 Markkleeberg.