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Südbrandenburgliga: SV Germania 1910 Ruhland – ESV Lok Falkenberg, 1:4 (1:1), Ruhland
Der SV Germania 1910 Ruhland konnte dem ESV Lok Falkenberg nicht viel entgegensetzen und verlor das Spiel mit 1:4. Der ESV Lok Falkenberg erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier. Das Hinspiel fand nach umkämpften 90 Minuten mit dem SV Germania 1910 Ruhland einen knappen 3:2-Sieger.
Der ESV Lok Falkenberg legte los wie die Feuerwehr und kam vor 32 Zuschauern durch Max Rieger in der zweiten Minute zum Führungstreffer. Wenige Minuten später holte Mario Wolf Tony Rische vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Devin Schreiber (7.). Das 1:1 des SV Germania 1910 Ruhland stellte Richard Jank sicher (35.). Nennenswerte Szenen blieben bis zum Seitenwechsel aus, sodass das Zwischenergebnis auch zu Beginn des zweiten Durchgangs Bestand hatte. Anstelle von Lukas Zscherneck war nach Wiederbeginn Mario Wolf für den ESV Lok Falkenberg im Spiel. Eine Minute später ging der Gast durch den zweiten Treffer von Rieger in Führung. Felix Spiegel verwandelte in der 78. Minute einen Elfmeter und baute den Vorsprung des ESV Lok Falkenberg auf 3:1 aus. Schreiber stellte schließlich in der 81. Minute den 4:1-Sieg für den ESV Lok Falkenberg sicher. Schlussendlich reklamierte der ESV Lok Falkenberg einen Sieg in der Fremde für sich und wies den SV Germania 1910 Ruhland mit 4:1 in die Schranken.
Der SV Germania 1910 Ruhland muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. In der Defensivabteilung der Mannschaft von Jörg Fröhlich knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. Im Angriff der Gastgeber herrscht Flaute. Erst 22-mal brachte der SV Germania 1910 Ruhland den Ball im gegnerischen Tor unter. Mit nun schon 18 Niederlagen, aber nur einem Sieg und einem Unentschieden sind die Aussichten des SV Germania 1910 Ruhland alles andere als positiv. Der SV Germania 1910 Ruhland wartet schon seit zwölf Spielen auf einen Sieg.
Der ESV Lok Falkenberg bleibt mit diesem Erfolg weiterhin auf dem zehnten Platz. Der ESV Lok Falkenberg bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt fünf Siege, fünf Unentschieden und acht Pleiten.
Nächster Prüfstein für den SV Germania 1910 Ruhland ist auf gegnerischer Anlage der SV Blau-Weiß Lindenau (Sonntag, 15:00 Uhr). Tags zuvor misst sich der ESV Lok Falkenberg mit dem SV Grün-Weiß Annahütte.