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Kreisliga - Südost: ATSV Stockelsdorf – TSV Gudow, 9:2 (4:1), Stockelsdorf
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich der ATSV Stockelsdorf und der TSV Gudow mit dem Endstand von 9:2. Auf dem Papier ging der ATSV Stockelsdorf als Favorit ins Spiel gegen den TSV Gudow – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war. Enger ging es kaum: Der ATSV Stockelsdorf hatte sich im Hinspiel knapp mit 5:4 behauptet.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag der TSV Gudow bereits in Front. Hendrik Burmeister markierte in der vierten Minute die Führung. Tim-Niklas Seeger trug sich in der elften Spielminute in die Torschützenliste ein. Julian Zimmermann machte in der 18. Minute das 2:1 des ATSV Stockelsdorf perfekt. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Tjark Sölter schnürte einen Doppelpack (19./44.), sodass das Team von Coach Jan Mehlfeld fortan mit 4:1 führte. Marcel Schaper von TSV Gudow nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Robin Lingemann blieb in der Kabine, für ihn kam Daniel Günther. Bis zur Pause hielt die Defensive des Schlusslichts dicht, sodass sich der Vorsprung des ATSV Stockelsdorf nicht weiter vergrößerte. Mit dem zweiten Treffer von Burmeister rückte der TSV Gudow wieder ein wenig an den ATSV Stockelsdorf heran (46.). Per Elfmeter erhöhte Sölter in der 47. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf drei Treffer – 5:2 für den ATSV Stockelsdorf. Das Heimteam baute die Führung aus, indem Ivan Derevjanko zwei Treffer nachlegte (51./51.). Jan-Hendrik Froh (84.) und Derevjanko (85.) brachten den ATSV Stockelsdorf mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Letztlich nahm der TSV Gudow im Kellerduell bei ATSV Stockelsdorf eine bittere Niederlage hin.
Der ATSV Stockelsdorf muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Das Resultat wirkte sich positiv auf die Tabellenposition des ATSV Stockelsdorf aus und brachte eine Verbesserung auf Platz zwölf ein. In der Verteidigung des ATSV Stockelsdorf stimmt es ganz und gar nicht: 92 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Der ATSV Stockelsdorf bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sechs Siege, sieben Unentschieden und 14 Pleiten.
29:90 – das Torverhältnis des TSV Gudow spricht eine mehr als deutliche Sprache. Der Gast musste sich nun schon 21-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der TSV Gudow insgesamt auch nur zwei Siege und vier Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. In den letzten fünf Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können für den TSV Gudow, sodass man lediglich fünf Punkte holte.
Der ATSV Stockelsdorf gastiert kommenden Dienstag (19:30 Uhr) bei Lübeck 1876. Der TSV Gudow begrüßt am kommenden Sonntag (15:00 Uhr) VfL Vorwerk in Gudow.