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Kreisliga A Gütersloh: FC Kaunitz II – Aramäer Rheda-Wiedenbrück, 1:9 (0:4), Verl
Aramäer Rheda-Wiedenbrück brannte am Sonntag in Verl ein Fußball-Feuerwerk ab und siegte 9:1. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Rheda-Wiedenbrück wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel wurde von den beiden Kontrahenten gleichwertig geführt, hatte aber mit dem Team von Petrus Aygün beim 2:1 einen knappen Sieger gefunden.
Der Gast erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Marvin Ridder traf in der fünften Minute zur frühen Führung. Die Aramäer machten weiter Druck und erhöhten den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Erik Bienek (9.). Mit dem 3:0 von Waldemar Dreichel für Aramäer Rheda-Wiedenbrück war das Spiel eigentlich schon entschieden (16.). Nach nur 26 Minuten verließ Joel Aciz von den Aramäer das Feld, Patryk Masiakowski kam in die Partie. Mit dem 4:0 durch Bienek schien die Partie bereits in der 37. Minute mit Aramäer Rheda-Wiedenbrück einen sicheren Sieger zu haben. Die Aramäer gaben in Durchgang eins klar den Ton an. Folgerichtig stand zur Pause eine klare Führung auf dem Zettel. Mergim Memaj von der Zweitvertretung von FC Kaunitz nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Marius Fiekens blieb in der Kabine, für ihn kam Emir Oral. Luis Antar legte in der 47. Minute zum 5:0 für Aramäer Rheda-Wiedenbrück nach. Doppelpack für die Aramäer: Nach seinem ersten Tor (59.) markierte Samuel Acis wenig später seinen zweiten Treffer (61.). Nils Blomberg erzielte in der 65. Minute den Ehrentreffer für FC Kaunitz II. Barsaumo Ayyildiz überwand den gegnerischen Schlussmann zum 8:1 für Aramäer Rheda-Wiedenbrück (81.). Das 9:1 für die Aramäer stellte Acis sicher. In der 89. Minute traf er zum dritten Mal während der Partie. Letztlich hat FC Kaunitz II den Befreiungsschlag klar verpasst. Gegen den direkten Widersacher um den Klassenverbleib, Aramäer Rheda-Wiedenbrück, bekam man das Fell über die Ohren gezogen.
FC Kaunitz II bleibt die defensivschwächste Mannschaft der Kreisliga A Gütersloh. Nach 26 absolvierten Begegnungen nimmt der Gastgeber den 15. Platz in der Tabelle ein. Im Angriff weist FC Kaunitz II deutliche Schwächen auf, was die nur 39 geschossenen Treffer eindeutig belegen.
Die Aramäer müssen sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Der Sieg hatte Auswirkungen auf die Tabelle, wo Aramäer Rheda-Wiedenbrück nun auf dem 13. Platz steht. Die Aramäer bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt neun Siege, zwei Unentschieden und 15 Pleiten. Aramäer Rheda-Wiedenbrück erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien neun Zähler.
Als Nächstes steht für FC Kaunitz II eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (15:00 Uhr) geht es gegen den VfL Rheda. Die Aramäer empfangen – ebenfalls am Sonntag – FC Sürenheide 1976.