Erst eingewechselt, dann eingeschoben: Joker Stahl erzielt Siegtreffer
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Kreisliga B1: Phönix Pfalzgrafenweiler – Spfr Aach, 3:4 (2:1), Pfalzgrafenweiler
Spfr Aach kam am Sonntag zu einem 4:3-Erfolg gegen Phönix Pfalzgrafenweiler. Beobachter hatten beiden Mannschaften im Vorfeld gleich gute Siegchancen eingeräumt – doch nur eine wusste sich knapp durchzusetzen.
Luis Grammel brachte Phönix Pfalzgrafenweiler in der 13. Spielminute in Führung. Michi Weber erhöhte für den Gastgeber auf 2:0 (24.). Als manch einer bereits mit den Gedanken in der Halbzeit war, besorgte Yannik Kaupp auf Seiten von Spfr Aach das 1:2 (41.). Mit einem Wechsel – Ole Burkhardt kam für Grammel – startete Phönix Pfalzgrafenweiler in Durchgang zwei. Zum Abpfiff der ersten Halbzeit hatte die Elf von Coach Johannes Waldmann einen knappen Vorsprung herausgespielt. Zum Seitenwechsel ersetzte Oliver Lutz von Spfr Aach seinen Teamkameraden Sekou Kourouma. Bei Phönix Pfalzgrafenweiler kam zu Beginn der zweiten Hälfte Harry Schneider für Neo Ben Luca Zucker in die Partie. Philipp Günther traf zum 2:2 zugunsten von Spfr Aach (52.). Nicklas Braininger erzielte die Führung, nur traf er ins falsche Tor und schenkte Phönix Pfalzgrafenweiler durch einen Selbsttreffer das 3:2 (54.). Für Phönix Pfalzgrafenweiler nahm das Match in der Schlussphase eine bittere Wende. Leonhard Stahl und Benjamin Stahl drehten den Spielstand (75./88.) und sicherten Spfr Aach einen Last-Minute-Sieg. Wenige Minuten später holte Fabian Bukenberger Demuri Tevzadze vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Benjamin Stahl (78.). Phönix Pfalzgrafenweiler war bereits auf der Siegerstraße, geriet im Verlauf jedoch ins Straucheln und stand am Ende mit leeren Händen da.
Phönix Pfalzgrafenweiler muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden von Phönix Pfalzgrafenweiler liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 23 Gegentreffer fing. In dieser Saison sammelte Phönix Pfalzgrafenweiler bisher drei Siege und kassierte fünf Niederlagen.
Die Offensivabteilung von Spfr Aach funktioniert bislang zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und schlug bereits 23-mal zu. Vier Siege, ein Remis und drei Niederlagen tragen zur Momentaufnahme des Gasts bei.
Spfr Aach setzte sich mit diesem Sieg von Phönix Pfalzgrafenweiler ab und nimmt nun mit 13 Punkten den dritten Rang ein, während Phönix Pfalzgrafenweiler weiterhin neun Zähler auf dem Konto hat und den vierten Tabellenplatz einnimmt.
Phönix Pfalzgrafenweiler wird am kommenden Sonntag von TSV Rohrdorf empfangen. Nächsten Dienstag (18:30 Uhr) kommt es zum Aufeinandertreffen von Spfr Aach mit TSV Rohrdorf.