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Frauen Kreisliga Süd: TSV Trittau – SG Viktoria/LSC, 11:0 (4:0), Trittau
Einen furiosen 11:0-Heimsieg fuhr TSV Trittau gegen SG Viktoria/LSC ein. TSV Trittau setzte sich standesgemäß gegen SG Viktoria/LSC durch.
Lea Hüttmann musste nach nur 20 Minuten vom Platz, für sie spielte Sandrine Hoffmann weiter. Für das erste Tor sorgte Janne Zoe Rost. In der 30. Minute traf die Spielerin von TSV Trittau ins Schwarze. Mathilda Olivia Plock beförderte das Leder zum 2:0 des Gastgebers über die Linie (32.). Rost überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für die Mannschaft von Coach Stefan Nießen (39.). Ehe die Unparteiische die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Nele Nießen zum 4:0 zugunsten von TSV Trittau (44.). Die Überlegenheit von TSV Trittau spiegelte sich in einer deutlichen Halbzeitführung wider. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Stefan Nießen Rost und Plock vom Feld und brachte Finja Katharina Götze und Christina Adam ins Spiel. Durch Treffer von Tatjana Nötzel (55.), Melissa Greta Giebler (59.), Julina Pigors (66.) und Karoline Luise Domnick (75.) zog TSV Trittau uneinholbar davon. Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Giebler schnürte einen Doppelpack (80./88.), sodass TSV Trittau fortan mit 10:0 führte. Domnick war es, die kurz vor Ultimo das 11:0 besorgte und die Platzdamen und ihren Anhang damit von höheren Gefilden träumen lässt (89.). Schließlich beendete die Schiedsrichterin die Misere von SG Viktoria/LSC, bei der man mehr als genügend Treffer eingesteckt hatte.
Durch den nie gefährdeten Sieg gegen die Gäste festigte TSV Trittau den zweiten Tabellenplatz. Die Defensive von TSV Trittau (zehn Gegentreffer) gehört zum Besten, was die Frauen Kreisliga Süd zu bieten hat. Mit dem Sieg baute TSV Trittau die erfolgreiche Saisonbilanz aus. Bislang holte TSV Trittau elf Siege, ein Remis und kassierte erst eine Niederlage.
Mit 54 Gegentreffern hat SG Viktoria/LSC schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur sechs Tore. Das heißt, die Elf von Coach Martin Dittrich musste durchschnittlich viereinhalb Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Nach der klaren Pleite gegen TSV Trittau steht SG Viktoria/LSC mit dem Rücken zur Wand. Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und SG Viktoria/LSC hat noch keinen einzigen Sieg auf dem Konto.
Am nächsten Sonntag reist TSV Trittau zu SSC Hagen Ahrensburg 2, zeitgleich empfängt SG Viktoria/LSC SG Dornbreite Moisling.