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Landesliga 3: SSC Tübingen – VfL Nagold, 0:2 (0:1), Tübingen
Mit 0:2 verlor der SSC Tübingen am vergangenen Sonntag zu Hause gegen den VfL Nagold. Auf dem Papier gingen die Blau-Weißen als Favorit ins Spiel gegen die Tübingener – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war. Das Hinspiel gegen den SSC Tübingen hatte der VfL Nagold für sich entschieden und einen 3:1-Sieg gefeiert.
Für den Führungstreffer der Blau-Weißen zeichnete Jonny Rothfuß verantwortlich (34.). Zur Pause waren die Nagolder im Fahrwasser und verbuchten eine knappe Führung. Zum Seitenwechsel ersetzte Jakob Gedeon-Göbel von den Tübingener seinen Teamkameraden Deniz Türkel. Der VfL Nagold baute die Führung in der Nachspielzeit aus, als Perparim Halimi in der 93. Minute traf. Der Sieg war in trockenen Tüchern, und Trainer Marcel Schuon gewährte Kujtim Berisha ein wenig Einsatzzeit. Dafür ging Panagiotis Karypidis vom Feld (180.). Am Ende hieß es für die Blau-Weißen: drei Punkte auf des Gegners Platz durch einen Auswärtserfolg bei SSC Tübingen.
Große Sorgen wird sich Steven Trevallion um die Defensive machen. Schon 75 Gegentore kassierten die Tübingener. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Durch diese Niederlage fiel der SSC in die Abstiegszone auf Platz 13. Mit nun schon 18 Niederlagen, aber nur neun Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des Gastgebers alles andere als positiv. Der Ertrag der vergangenen fünf Spiele ist überschaubar bei SSC Tübingen. Von 15 möglichen Zählern holte man nur drei.
Durch den Erfolg verbesserte sich der VfL Nagold im Klassement auf Platz sechs. 14 Siege, fünf Remis und acht Niederlagen haben die Gäste derzeit auf dem Konto.
Die Tübingener haben das nächste Spiel erst in zwei Wochen, am 17.05.2026 gegen den VfL Mühlheim. Am Samstag müssen die Blau-Weißen vor heimischer Kulisse gegen die Mühlheimer ran.