Westfalia weiterhin mit löchrigster Defensive der Bezirksliga Staffel 11
Melden von Rechtsverstößen
Bezirksliga Staffel 11: SC Südlohn – Westfalia Osterwick, 5:0 (2:0), Südlohn
Der SC Südlohn erteilte dem Westfalia Osterwick eine Lehrstunde und gewann mit 5:0. Der SC hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte Südlohn alle davon und die Partie erfolgreich beendet. Auf fremdem Terrain hatte die Mannschaft von Trainer Jörg Krüchting das Hinspiel für sich entschieden und einen 1:0-Sieg geholt.
Ein Doppelpack brachte die Heimmannschaft in eine komfortable Position: Leon Bone war gleich zweimal zur Stelle (13./29.). Mit der Führung für den SC Südlohn ging es in die Halbzeitpause. Sven Seeger ließ den Anhang des SC unter den 118 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Zum Seitenwechsel ersetzte Leon Eggemann von der Westfalia seinen Teamkameraden Marek Gröning. Durch ein Eigentor von Sebastian Popinski verbesserte der SC Südlohn den Spielstand auf 4:0 für sich (50.). Nico Terhörne stellte schließlich in der 82. Minute den 5:0-Sieg für den SC sicher. In der Schlussphase nahm Jörg Krüchting noch einen Doppelwechsel vor. Für Nico Terhörne und Seeger kamen Nils Sterken und Markus Schmittmann-Wehning auf das Feld (82.). Letztlich nahm der Westfalia Osterwick im Kellerduell bei SC Südlohn eine bittere Niederlage hin und unterlag mit 5:0.
Der SC muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Das Fußballjahr neigt sich langsam seinem Ende entgegen, und der SC Südlohn rangiert vor den Abstiegsplätzen im unteren Mittelfeld. Neun Siege, acht Remis und zwölf Niederlagen hat der SC momentan auf dem Konto. Die letzten Resultate des SC Südlohn konnten sich sehen lassen – zehn Punkte aus fünf Partien.
90 Gegentreffer hat die Westfalia mittlerweile hinnehmen müssen – so viel wie keine andere Mannschaft in der Bezirksliga Staffel 11. Nach 28 absolvierten Begegnungen nimmt Osterwick den 17. Platz in der Tabelle ein. Im Angriff des Teams von Trainer Carsten Schlamann herrscht Flaute. Erst 23-mal brachten die Gäste den Ball im gegnerischen Tor unter. Mit nun schon 21 Niederlagen, aber nur zwei Siegen und fünf Unentschieden sind die Aussichten des Westfalia Osterwick alles andere als positiv. Aus den vergangenen fünf Partien verbuchte die Westfalia nur einen Zähler.
Nächsten Sonntag (15:00 Uhr) gastiert der SC bei der TSG Dülmen, der Westfalia Osterwick empfängt zeitgleich den FC Viktoria Heiden.