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2. Kreisklasse B: Blau-Weiß Rädel – ESV Kirchmöser, 6:0 (3:0), Kloster Lehnin
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich Blau-Weiß Rädel und ESV Kirchmöser mit dem Endstand von 6:0. Blau-Weiß Rädel hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Das Hinspiel hatte das Heimteam deutlich mit 7:0 für sich entschieden.
Nach nur 26 Minuten verließ Alexander Haagen von Team von Buchspieß Mathias das Feld, Jeremie Rudek kam in die Partie. Fabian Born brachte ESV Kirchmöser per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der 27. und 33. Minute vollstreckte. Rudek ließ den Anhang von Blau-Weiß Rädel unter den 60 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Blau-Weiß Rädel dominierte den Gegner zur Pause nach Belieben und ging mit einer deutlichen Führung in die Kabine. Mit dem 4:0 durch Rudek schien die Partie bereits in der 55. Minute mit Blau-Weiß Rädel einen sicheren Sieger zu haben. Marcus Weber überwand den gegnerischen Schlussmann zum 5:0 für Blau-Weiß Rädel (57.). Marcel Hoffmann setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Danilo Pitschat und Florian Willert auf den Platz (58.). Pascal Zapka gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für Blau-Weiß Rädel (82.). Rene Schmollack pfiff schließlich das Spiel ab, in dem Blau-Weiß Rädel bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Mit 34 Punkten auf der Habenseite steht Blau-Weiß Rädel derzeit auf dem vierten Rang. Offensiv sticht Blau-Weiß Rädel in den bisherigen Spielen deutlich hervor, was an 56 geschossenen Treffern leicht abzulesen ist. Blau-Weiß Rädel sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf elf summiert. In der Bilanz kommen noch ein Unentschieden und fünf Niederlagen dazu. Mit vier Siegen in Folge ist Blau-Weiß Rädel so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.
ESV Kirchmöser muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Wann findet ESV Kirchmöser die Lösung für die Abwehrmisere? Im Spiel gegen Blau-Weiß Rädel setzte es eine neuerliche Pleite, womit man im Klassement weiter abrutschte. Die formschwache Abwehr, die bis dato 58 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden von ESV Kirchmöser in dieser Saison. Der Gast musste sich nun schon 13-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da ESV Kirchmöser insgesamt auch nur drei Siege und drei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Die schmerzliche Phase von ESV Kirchmöser dauert an. Bereits zum fünften Mal in Folge verließ man am Sonntag das Feld als Verlierer.
Für Blau-Weiß Rädel geht es am kommenden Sonntag bei KFV Wittbrietzen weiter. In vier Wochen trifft ESV Kirchmöser auf den nächsten Prüfstein, wenn man am 31.05.2026 bei der Reserve von FSV Groß Kreutz antritt.