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1. KK West: FSV Hohndorf – SV Eisen Erla-Crandorf, 4:8 (2:4), Hohndorf
Die SV Eisen Erla-Crandorf veranstaltete am Sonntag in Hohndorf ein Schützenfest. Mit 8:4 wurde FSV Hohndorf abgefertigt. Die SV Eisen Erla-Crandorf erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier. Im Hinspiel waren die Kontrahenten mit einem 1:1 auseinandergegangen und hatten sich die Punkte geteilt.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 35 Zuschauern bereits flott zur Sache. Marc Strobel stellte die Führung der SV Eisen Erla-Crandorf her (2.). Lange währte die Freude des Teams von Coach Paul Wollschläger nicht, denn schon in der fünften Minute schoss Jonas Hübner den Ausgleichstreffer für FSV Hohndorf. Für Tom Weigel war der Einsatz nach elf Minuten vorbei. Für ihn wurde Florian Strobel eingewechselt. Durch einen Elfmeter von Lukas Schröter gelang FSV Hohndorf das Führungstor. Die SV Eisen Erla-Crandorf zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Stanley Klinger (23.) und Paul Arvid Klose (33.) mit ihren Treffern das Spiel. Nach nur 25 Minuten verließ Michel Rolewski von FSV Hohndorf das Feld, Oscar Decker kam in die Partie. Die SV Eisen Erla-Crandorf drehte auf, Klose (49.), Bastian Strobel (50.) und Klinger (55.) markierten innerhalb weniger Minuten die Tore zum 6:2 und ließen FSV Hohndorf dabei ziemlich alt aussehen. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Die SV Eisen Erla-Crandorf konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei Gast. Recep Kizilkaya ersetzte Marc Strobel, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Marco Liborius von FSV Hohndorf nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Decker blieb in der Kabine, für ihn kam Max Anger. Eine starke Leistung zeigte Schröter, der sich mit einem Doppelpack für die Heimmannschaft beim Trainer empfahl (56./63.). Klinger (79.) und Klose (83.) trafen innerhalb weniger Minuten zur Vorentscheidung der SV Eisen Erla-Crandorf. Am Schluss siegte die SV Eisen Erla-Crandorf gegen FSV Hohndorf.
FSV Hohndorf muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme von FSV Hohndorf bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. In der Verteidigung von FSV Hohndorf stimmt es ganz und gar nicht: 65 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. FSV Hohndorf musste sich nun schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da FSV Hohndorf insgesamt auch nur drei Siege und zwei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Mit drei von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat FSV Hohndorf noch Luft nach oben.
Im Tableau hatte der Sieg der SV Eisen Erla-Crandorf keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz zehn. Die SV Eisen Erla-Crandorf bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt fünf Siege, fünf Unentschieden und zehn Pleiten. Die SV Eisen Erla-Crandorf ist seit drei Spielen unbezwungen.
FSV Hohndorf tritt am kommenden Sonntag bei SpG Grünstädtel/Raschau-Markersbach 2 an, die SV Eisen Erla-Crandorf empfängt am selben Tag SV Lindenau.