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Bezirksliga Staffel 07: SV Herbern – SuS Cappel, 2:3 (2:0), Ascheberg
Der SV Herbern und der SuS Cappel boten den Zuschauern zahlreiche Tore und trennten sich zum Schluss mit 2:3. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt. Das Hinspiel hatte für den SuS mit einem 2:2-Teilerfolg geendet.
Daniel Krüger brachte Cappel per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der 15. und 37. Minute vollstreckte. Der SV Herbern konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei Team von Coach Sven Pahnreck. Lazar Vucurovic ersetzte Patrick Sobbe, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Die Hintermannschaft des SuS Cappel ließ bis zur Pause kein weiteres Tor zu und es ging bei unverändertem Stand in die Kabinen. Der Anschlusstreffer, der Noah Levin Conrad in der 56. Minute gelang, ließ die Elf von Coach André Barth vor der Kulisse von 180 Zuschauern noch einmal herankommen. Die Gäste drängten auf den Ausgleich. Für frischen Wind sollten Kevin Salido Cobas und Constantinos Vavitsas sorgen, die per Doppelwechsel für Francesco Pannucci und Marcel Hasel auf das Spielfeld kamen (60.). André Barth wollte den SuS zu einem Ruck bewegen und so sollten Alexander Pieper und Elias Gabriel Dudek eingewechselt für Justin Janosch Pohl und Patrick Macieira neue Impulse setzen (76.). Die komfortable Halbzeitführung des SV Herbern hielt nicht bis zum Abpfiff, denn Maximilian Spies schoss den Ausgleich in der 77. Spielminute. Die Heimmannschaft kam nicht mehr ins Spiel zurück, Noureddine Slim brachte den SuS Cappel sogar in Führung (81.). Mit dem Abpfiff des Unparteiischen Frank Deselaers hatte der SV Herbern das Polster der ersten Hälfte verspielt, sodass es letzten Endes nicht einmal für ein Unentschieden reichte.
Der SV Herbern muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Durch diese Niederlage fiel der SV Herbern in die Abstiegszone auf Platz 14. Dem SV Herbern bleibt das Pech treu, was die dritte Pleite in Serie nachhaltig unter Beweis stellt.
Nach 25 absolvierten Begegnungen nimmt der SuS den 15. Platz in der Tabelle ein. Nach sieben Spielen ohne Sieg bejubelte der SuS Cappel endlich wieder einmal drei Punkte.
Der SuS bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt vier Siege, sieben Unentschieden und 14 Pleiten. Mit nun schon 16 Niederlagen, aber nur fünf Siegen und fünf Unentschieden sind die Aussichten des SV Herbern alles andere als positiv.
Der SV Herbern tritt am Sonntag bei TUS Freckenhorst an. Für den SuS Cappel geht es am Mittwoch zu Hause gegen den SV 1947 Hilbeck e.V. weiter.