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Richter-Bauelemente-Kreisliga Staffel 2: SV 1922 Radibor – FSV Lauta, 0:3 (0:2), Radibor
Für den SV 1922 Radibor gab es in der Heimpartie gegen den FSV Lauta, an deren Ende eine 0:3-Niederlage stand, nichts zu holen. Auf dem Papier ging der FSV Lauta als Favorit ins Spiel gegen den SV 1922 Radibor – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war. Der FSV Lauta hatte in einem umkämpften Hinspiel einen 4:3-Erfolg gefeiert.
Philip Günther glänzte an diesem Tag besonders. Er traf im Doppelpack für das Team von Coach René Hänchen (23./39.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Peter Grenzemann von SV 1922 Radibor nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Jakob Robel blieb in der Kabine, für ihn kam Marius Adam. In der 70. Minute stellte der FSV Lauta personell um: Per Doppelwechsel kamen Moritz Klose und Willi Robel auf den Platz und ersetzten Remo Raak und Leon Berthold. Peter Grenzemann wollte den SV 1922 Radibor zu einem Ruck bewegen und so sollten Mustafa Saad Aldeen und Florian Buck eingewechselt für Caspar Zieschwauck und Theodor Anton Lauke neue Impulse setzen (85.). Der Treffer von Willi Robel aus der 87. Minute bedeutete vor 33 Zuschauern den Sieg für den FSV Lauta. Schlussendlich reklamierte der FSV Lauta einen Sieg in der Fremde für sich und wies den SV 1922 Radibor in die Schranken.
Der SV 1922 Radibor muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Wann findet der SV 1922 Radibor die Lösung für die Abwehrmisere? Im Spiel gegen den FSV Lauta setzte es eine neuerliche Pleite, womit man im Klassement weiter abrutschte. Der SV 1922 Radibor musste sich nun schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da das Heimteam insgesamt auch nur fünf Siege und drei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Der SV 1922 Radibor taumelt durch die vierte Pleite in Serie einer handfesten Krise entgegen.
Für den FSV Lauta ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Mit acht Siegen weist die Bilanz des Gasts genauso viele Erfolge wie Niederlagen auf. Folgerichtig findet man sich im Tabellenmittelfeld wieder. Der FSV Lauta erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien neun Zähler.
Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist der SV 1922 Radibor zu SV Königsbrück/Laußnitz, tags zuvor begrüßt der FSV Lauta FSV Blau-Weiß Milkel vor heimischer Kulisse.