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Oberliga Westfalen: Türkspor Dortmund – TuS Hiltrup, 5:0 (3:0), Dortmund
Der TuS Hiltrup steckte gegen den Türkspor Dortmund eine deutliche 0:5-Niederlage ein. Auf dem Papier hatte die Zuschauer ein ausgeglichenes Match erwartet. Auf dem Platz erwies sich Türkspor als das überlegene Team und verbuchte drei Zähler. Die Fans der Heimmannschaft hatten im Hinspiel beim 3:1 einen Erfolg für die Hiltruper bejubelt.
Der Türkspor Dortmund erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 110 Zuschauern durch Brayan Sosa bereits nach neun Minuten in Führung. Alessandro Tomasello erhöhte den Vorsprung von Dortmund nach 16 Minuten auf 2:0. Mit dem 3:0 von Hayrullah Alici für das Team von Trainer Cosar Coskun; Aldin Kljajic war das Spiel eigentlich schon entschieden (37.). Zur Halbzeit blickte das Heimteam auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Der TuS Hiltrup kehrte stark verändert aus der Kabine zurück. Statt Shayan Sarrafyar, Till Dresemann und Justin Mittmann standen jetzt Finn Lenze, Linus Groeger und Thomas Hitchcock auf dem Platz. Türkspor konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei Türkspor Dortmund. Jeyhun Hajiyev ersetzte Alici, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. In der 58. Minute verwandelte Oguzhan Kefkir einen Elfmeter zum 4:0 für Türkspor. Sosa besorgte in der Schlussphase schließlich den fünften Treffer für den Türkspor Dortmund (78.). Letztlich nahmen die Hiltruper im Kellerduell bei Türkspor eine bittere Niederlage hin und unterlagen mit 5:0.
Der Türkspor Dortmund muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Türkspor machte in der Tabelle einen Schritt nach vorne und steht nun auf dem 16. Platz. Der Türkspor Dortmund bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt zwölf Siege, drei Unentschieden und 17 Pleiten.
In der Endphase des Fußballjahres rangierte der TuS Hiltrup im unteren Mittelfeld. Wo bei den Blau-Weißen der Schuh drückt, ist offensichtlich: Die 40 erzielten Treffer sind Ausdruck mangelnder Durchschlagskraft. Sieben Siege, zehn Remis und 16 Niederlagen hat die Elf von Trainer Sven Hozjak derzeit auf dem Konto. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kamen die Gäste auf insgesamt nur vier Punkte und hätten somit noch einiges mehr holen können.
Kommende Woche tritt Türkspor bei der Reserve von SC Verl an (Sonntag, 16:00 Uhr), am gleichen Tag genießen die Hiltruper Heimrecht gegen Rot Weiss Ahlen I.