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Erzgebirgssparkassen-Liga: FSV Blau-Weiss Schwarzenberg – Neustädtler SV, 4:4 (2:2), Schwarzenberg/Erzgeb.
Das Spiel vom Sonntag zwischen dem FSV Blau-Weiss Schwarzenberg und dem Neustädtler SV endete mit einem 4:4-Remis. Bereits im Vorfeld hatte einiges für ein Aufeinandertreffen zweier ebenbürtiger Teams gesprochen. Das Endergebnis bestätigte schließlich diese Einschätzung. Nach dem Hinspiel hatte sich der FSV Blau-Weiss Schwarzenberg dank eines 3:2-Sieges mit der vollen Punktzahl wieder auf den Rückweg gemacht.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 91 Zuschauern bereits flott zur Sache. Philipp Rumberger stellte die Führung der Elf von Trainer Torsten Johne her (5.). Der Neustädtler SV zeigte sich wenig beeindruckt. In der siebten Minute schlug Maurice Geisler mit dem Ausgleich zurück. Franz Klinghammer versenkte die Kugel zum 2:1 (18.). Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Niklas Döhler in der 30. Minute. Bis zur Halbzeit änderte sich am Stand nichts mehr und so ging es nach dem Pausenpfiff in den Kabinentrakt. Das 3:2 des Neustädtler SV stellte Maximilian Schürer sicher (56.). Der FSV Blau-Weiss Schwarzenberg drängte auf den Ausgleich. Für frischen Wind sollten Sebastian Dick und Anton Vulturius sorgen, die per Doppelwechsel für Willi Beyreuther und Frank Mußmacher auf das Spielfeld kamen (59.). Das Heimteam zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Vulturius (69.) und Klinghammer (90.) mit ihren Treffern das Spiel. Der FSV Blau-Weiss Schwarzenberg schaffte es nicht, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. In der Nachspielzeit (97.) traf Geisler zum Ausgleich für den Neustädtler SV. Am Schluss hatte im Duell der beiden Mannschaften keine die Oberhand gewonnen und so trennten sich der FSV Blau-Weiss Schwarzenberg und der Neustädtler SV schließlich mit einem Remis.
Nach dem vierten Spiel in Folge ohne Dreier wird der FSV Blau-Weiss Schwarzenberg nach unten durchgereicht.
Große Sorgen wird sich Markus Kolbe um die Defensive machen. Schon 44 Gegentore kassierte der Neustädtler SV. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Offensiv stechen die Gäste in den bisherigen Spielen deutlich hervor, was an 63 geschossenen Treffern leicht abzulesen ist.
Mit diesem Unentschieden verpasste der Neustädtler SV die Chance, an einem direkten Konkurrenten vorbeizuziehen. In der Tabelle fiel der Neustädtler SV sogar ab und steht nun auf Rang sechs. Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher zehn Siege ein.
Kommende Woche tritt der FSV Blau-Weiss Schwarzenberg bei SV Großrückerswalde an (Sonntag, 15:00 Uhr), parallel genießt der Neustädtler SV Heimrecht gegen ESV Zschorlau.