Jähn bestraft SV Fortschritt Lunzenau in der Schlussphase
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Sachsenklasse Nord: Radefelder SV 90 – SV Fortschritt Lunzenau, 4:2 (2:1), Schkeuditz
Mit einer 2:4-Niederlage im Gepäck ging es für den SV Fortschritt Lunzenau vom Auswärtsmatch bei Radefelder SV 90 in Richtung Heimat. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Die Radefelder wurden der Favoritenrolle gerecht. Nach dem Hinspiel hatte sich der SV dank eines 3:0-Sieges mit der vollen Punktzahl wieder auf den Rückweg gemacht.
Bei der Heimmannschaft kam Ronny Jähn für Markus Richter ins Spiel und sollte fortan für neue Impulse sorgen (6.). Die Elf von Trainer Zaid Al-Sadoon geriet schon in der zehnten Minute in Rückstand, als Alexander Dartsch das schnelle 1:0 für den SV Fortschritt Lunzenau erzielte. Darren Drehmann vollendete in der 38. Minute vor 66 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Kurz vor dem Seitenwechsel legte Jähn das 2:1 nach (44.). Ein Tor auf Seiten des Radefelder SV 90 machte zur Pause den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften aus. Mit einem Wechsel – Omran Foladi kam für Marlon Rezende Emídio Costa – starteten die Radefelder in Durchgang zwei. Aus der Ruhe ließ sich der SV Fortschritt Lunzenau nicht bringen. Dartsch erzielte wenig später den Ausgleich (50.). Der Treffer zum 3:2 sicherte dem Radefelder SV 90 nicht nur die Führung – es war auch bereits der zweite von Jähn in diesem Spiel (87.). Kurz darauf traf Dan Torben Schirrmeister in der Nachspielzeit für die Radefelder (91.). Schließlich sprang für den Radefelder SV 90 gegen den SV Fortschritt Lunzenau ein Dreier heraus.
Die Radefelder machten durch den Erfolg Boden gut und rangieren nun auf dem achten Platz. Zwölf Siege, vier Remis und acht Niederlagen hat der Radefelder SV 90 momentan auf dem Konto. Die letzten Resultate der Radefelder konnten sich sehen lassen – zehn Punkte aus fünf Partien.
Der SV Fortschritt Lunzenau muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Der Gast besetzt mit 20 Punkten einen direkten Abstiegsplatz. Nun musste sich die Mannschaft von Coach Tommy Haeder schon 16-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Nach dem achten Spiel in Folge ohne Dreier wird der SV Fortschritt Lunzenau nach unten durchgereicht.
Am nächsten Sonntag reist der Radefelder SV 90 zu HFC Colditz, zeitgleich empfängt der SV Fortschritt Lunzenau den Bornaer SV 91.