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Frauen-Westfalenliga: SV Thülen – DJK VfL Billerbeck, 6:0 (3:0), Brilon
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich SV Thülen und DJK VfL Billerbeck mit dem Endstand von 6:0. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SV Thülen heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Das Hinspiel beider Teams war 2:1 für SV Thülen geendet.
Ein Doppelpack brachte die Mannschaft von Dominique Heinke Sebastian Werth in eine komfortable Position: Sina Seipel war gleich zweimal zur Stelle (14./30.). Die erste Hälfte neigte sich dem Ende zu, als Laura Schulte vor 50 Zuschauern zum 3:0 für das Heimteam erfolgreich war. SV Thülen dominierte den Gegner zur Pause nach Belieben und ging mit einer deutlichen Führung in die Kabine. Zum Seitenwechsel ersetzte Rebekka Imöhl von SV Thülen ihre Teamkameradin Schulte. Imöhl überwand die gegnerische Schlussfrau zum 4:0 für SV Thülen (63.). Der fünfte Streich von SV Thülen war Franziska Schüttler vorbehalten (82.). Den Vorsprung von SV Thülen ließ Merle Tamborini in der 90. Minute anwachsen. Schlussendlich verbuchte SV Thülen gegen DJK VfL Billerbeck einen überzeugenden Heimerfolg.
SV Thülen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. SV Thülen rangiert mit 24 Zählern auf dem zehnten Platz des Tableaus. SV Thülen bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sieben Siege, drei Unentschieden und elf Pleiten. In den letzten fünf Partien rief SV Thülen konsequent Leistung ab und holte zehn Punkte.
Mit 79 Gegentreffern hat DJK VfL Billerbeck schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur 17 Tore. Das heißt, die Elf von Trainer Christopher Backhaus musste durchschnittlich 3,95 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Wann bekommt DJK VfL Billerbeck die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen SV Thülen gerät man immer weiter in die Bredouille. DJK VfL Billerbeck musste sich nun schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die Gäste insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen können, sind die Aussichten ziemlich düster. Die Not von DJK VfL Billerbeck wird immer größer. Gegen SV Thülen verlor DJK VfL Billerbeck bereits das fünfte Ligaspiel am Stück.
Am nächsten Sonntag (17:00 Uhr) reist SV Thülen zu Reserve von FSV Gütersloh 2009, am gleichen Tag begrüßt DJK VfL Billerbeck die Zweitvertretung von Borussia Dortmund vor heimischem Publikum.