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Kreisliga A1: POES Anagennisis Schorndorf – SV Hertmannsweiler, 2:3 (0:1), Schorndorf
POES Anagennisis Schorndorf und SV Hertmannsweiler lieferten sich ein spannendes Spiel, das 2:3 endete. SV Hertmannsweiler wurde der Favoritenrolle somit gerecht. Im Hinspiel war POES Anagennisis Schorndorf bei der deutlichen 0:4-Pleite unter die Räder gekommen.
Serdar Tayar nutzte die Chance für SV Hertmannsweiler und beförderte in der 27. Minute das Leder zum 1:0 ins Netz. Für frischen Wind sollte Einwechselmann Theodoros Tsilimantos sorgen, dem Elefterios Chatzikiriakou; Miltos Patronidis das Vertrauen schenkte (35.). Ein Tor mehr für SV Hertmannsweiler machte den Unterschied zur Pause zwischen den beiden Mannschaften aus. In Durchgang zwei lief Adjon-Angjelos Beshiri anstelle von Shaban Kapllani für POES Anagennisis Schorndorf auf. Luca Yannik Schneider brachte den Ball zum 2:0 zugunsten von SV Hertmannsweiler über die Linie (68.). Elefterios Chatzikiriakou; Miltos Patronidis setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Marius Kalafatis und Lancine Kante auf den Platz (70.). Durch einen von Tsilimantos verwandelten Elfmeter gelang POES Anagennisis Schorndorf in der 76. Minute der 1:2-Anschlusstreffer. Mohammed Nonda Sylla glich nur wenig später für die Heimmannschaft aus (78.). Zum spielentscheidenden Akteur avancierte Marco Schäfler, der mit seinem Treffer in der 88. Minute die späte Führung von SV Hertmannsweiler sicherstellte. Letztlich nahmen die Gäste gegen den direkten Abstiegskonkurrenten wichtige Punkte mit und trugen einen Sieg davon.
POES Anagennisis Schorndorf muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. POES Anagennisis Schorndorf besetzt mit 23 Punkten einen direkten Abstiegsplatz. In der Verteidigung von POES Anagennisis Schorndorf stimmt es ganz und gar nicht: 82 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nun musste sich POES Anagennisis Schorndorf schon 14-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sieben Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Siege waren zuletzt rar gesät bei POES Anagennisis Schorndorf. Der letzte dreifache Punktgewinn liegt nun schon sieben Spiele zurück.
SV Hertmannsweiler machte in der Tabelle Boden gut und steht nun auf Platz neun. Zehn Siege, fünf Remis und neun Niederlagen hat die Elf von Marcel Goncalves Queiros derzeit auf dem Konto. Zuletzt lief es erfreulich für SV Hertmannsweiler, was zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Vor heimischem Publikum trifft POES Anagennisis Schorndorf am nächsten Sonntag auf den SV Remshalden, während SV Hertmannsweiler am selben Tag den VfL Winterbach in Empfang nimmt.