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AOK-Frauenmeisterschaft Niedersachsen Ost: TSV Limmer – HSC Hannover, 5:2 (4:1), Hannover
Mit einer 2:5-Niederlage im Gepäck ging es für HSC Hannover vom Auswärtsmatch bei TSV Limmer in Richtung Heimat. TSV Limmer war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht. Im Hinspiel waren beide Mannschaften mit einem 1:1-Unentschieden auseinandergegangen.
Für das erste Tor sorgte Sandra Gregarek. In der ersten Minute traf die Spielerin von HSC Hannover ins Schwarze. Lange währte die Freude der Mannschaft von Marius Meister nicht, denn schon in der siebten Minute schoss Gina-Lucia Fricke den Ausgleichstreffer für TSV Limmer. Nach nur 30 Minuten verließ Mia Seliger von TSV Limmer das Feld, Lucia Acelya Sanchez-Galera kam in die Partie. Israa Baghdadi trug sich in der 34. Spielminute in die Torschützenliste ein. Für die Vorentscheidung waren Sabina Schmeding (41.) und Fricke (44.) mit zwei schnellen Treffern verantwortlich. Zur Halbzeit blickte TSV Limmer auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. In der 69. Minute stellte Dirk Tietenberg um und schickte in einem Doppelwechsel Laila Hadzalic und Laura-Sophie Hille für Sanchez-Galera und Lisa-Marie Sehnert auf den Rasen. Mit Alina Gross und Alissa Antic nahm Marius Meister in der 70. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Rebecca Friederike Strohe und Festina Kolgeci. Virginia-Shereen-Felicita Böhne überwand die gegnerische Schlussfrau zum 5:1 für TSV Limmer (73.). Mit dem Treffer zum 2:5 in der 75. Minute machte Gregarek zwar ihren Doppelpack perfekt – der Rückstand zu den Gastgebern war jedoch weiterhin gewaltig. Schlussendlich verbuchte TSV Limmer gegen HSC Hannover einen überzeugenden 5:2-Heimerfolg.
Trotz des Sieges bleibt TSV Limmer auf Platz sechs. Durch den klaren Erfolg über HSC Hannover ist TSV Limmer weiter im Aufwind.
HSC Hannover muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. In der Endphase des Fußballjahres rangierten die Gäste im unteren Mittelfeld. In der Verteidigung von HSC Hannover stimmt es ganz und gar nicht: 64 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nun musste sich HSC Hannover schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der Ertrag der vergangenen fünf Spiele ist überschaubar bei HSC Hannover. Von 15 möglichen Zählern holte man nur drei.
Als Nächstes steht für TSV Limmer eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (13:30 Uhr) geht es gegen SV 06 Lehrte. HSC Hannover empfängt – ebenfalls am Sonntag – PSV Grün-Weiß Hildesheim.