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AOK-Frauenmeisterschaft Niedersachsen West: SV TiMoNo – SV Ahlerstedt/Ottendorf, 5:0 (2:0), Nortmoor
SV TiMoNo gab auch im letzten Saisonspiel eine gute Figur ab und gewann mit 5:0 gegen SV Ahlerstedt/Ottendorf. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. SV TiMoNo enttäuschte die Erwartungen nicht. Im Hinspiel hatte das Team von Coach Jan-Henrik Koppelkamm drei Punkte aus Ahlerstedt entführt mit einem 4:2-Sieg.
Für das 1:0 und 2:0 war Anneke Kampen verantwortlich. Die Akteurin traf gleich zweimal ins Schwarze (3./23.). Mit Romina Kristin Riwny und Tamara Gerke nahm Benjamin Saul in der 31. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Naike Hanno und Emma Sophia Scheil. Weitere Tore gab es bis zum Pausenpfiff nicht und so ging es mit der Führung von SV TiMoNo in die Kabine. In der 49. Minute verwandelte Kampen einen Elfmeter zum 3:0 für den Tabellenführer. Mit einem Doppelwechsel holte Benjamin Saul Cosima Günther und Luisa Blanken vom Feld und brachte Benita Gerke und Mirka-Pauline Müller ins Spiel (51.). Lea Begemann überwand die gegnerische Schlussfrau zum 4:0 für SV TiMoNo (54.). Die Heimmannschaft stellte in der 61. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Teresa Sonntag, Hannah Schrapper und Lena Garvels für Lina Wallbaum, Begemann und Fenna Borde auf den Platz. Eigentlich war SV Ahlerstedt/Ottendorf schon geschlagen, als Sonntag das Leder zum 0:5 über die Linie beförderte (69.). Letztlich feierte SV TiMoNo gegen die Gäste nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten 5:0-Heimsieg.
Nach dem letzten Spiel der Saison kann SV TiMoNo die Sektkorken knallen lassen und den Meistertitel der AOK-Frauenmeisterschaft Niedersachsen West feiern. Abwehr- und Angriffsspiel funktionierten bei SV TiMoNo in diesem Fußballjahr gleichermaßen gut. Am Ende blickt SV TiMoNo auf ein starkes Torverhältnis von 59:9. SV TiMoNo absolvierte eine außergewöhnlich gute Spielzeit und kassierte im Saisonverlauf nicht eine einzige Pleite. Gegen SV TiMoNo fanden die Gegner eine gefühlte Ewigkeit kein Mittel mehr. Ganze 21 Siege in Folge sammelte SV TiMoNo zum Saisonabschluss.
SV Ahlerstedt/Ottendorf beendet die Saison auf Platz sieben – einer Position im tabellarischen Niemandsland. Die Anfälligkeit der eigenen Hintermannschaft zog sich bei SV Ahlerstedt/Ottendorf wie ein roter Faden durch die Saison. Sie endete mit insgesamt 37 Gegentreffern. Kein Wunder also, dass die Defensivprobleme auch beim letzten Auftritt schonungslos aufgedeckt wurden. Was für SV Ahlerstedt/Ottendorf bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. Acht Siege und sechs Remis stehen acht Pleiten gegenüber.