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Humanas Frauen-Verbandsliga: SV Germania Hergisdorf – Wernigeröder REDS, 8:1 (4:1), Hergisdorf
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich SV Germania Hergisdorf und Wernigeröder REDS mit dem Endstand von 8:1. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: SV Germania Hergisdorf wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel hatte beim 2:2 keinen Sieger gefunden.
Für das 1:0 und 2:0 war Hanna Rossa verantwortlich. Die Akteurin traf gleich zweimal ins Schwarze (29./35.). Sarah Maria Dittmar zeichnete in der 38. Minute als Schützin des Anschlusstreffers verantwortlich, als sie vor 45 Zuschauern vollstreckte. Die Vorentscheidung führten Sabrina Michel (42.) und Tina Urban (45.) mit zwei Toren innerhalb weniger Minuten herbei. SV Germania Hergisdorf hatte die Chancen genutzt und blickte zur Pause auf einen deutlichen Vorsprung. Freya Sophie Hofmann (50.), Cora Wernicke (70.) und Urban (85.) bauten die komfortable Führung der Elf von Paula Charlotte Olm weiter aus. Mit Jenny Wirth und Astrid Himmel nahm Paula Charlotte Olm in der 70. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Christiane Dreilich und Chelsey Jolin Jepp. Bei SV Germania Hergisdorf ging in der 76. Minute die etatmäßige Keeperin Stephanie Saalbach raus, für sie kam Amélie Kersting. Wernicke überwand die gegnerische Schlussfrau zum 8:1 für die Gastgeber (87.). Schlussendlich setzte sich SV Germania Hergisdorf mit acht Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.
SV Germania Hergisdorf muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. SV Germania Hergisdorf klettert nach diesem Spiel auf den siebten Tabellenplatz. SV Germania Hergisdorf bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt fünf Siege, zwei Unentschieden und neun Pleiten. SV Germania Hergisdorf beendete die Serie von fünf Spielen ohne Sieg.
Wernigeröder REDS bleibt die defensivschwächste Mannschaft der Humanas Frauen-Verbandsliga. Trotz der Schlappe behält das Team von Trainer Kevin Storbeck den zehnten Tabellenplatz bei. Mit erschreckenden 72 Gegentoren stellen die Gäste die schlechteste Abwehr der Liga. Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und Wernigeröder REDS hat noch keinen einzigen Sieg auf dem Konto.
Am kommenden Mittwoch trifft SV Germania Hergisdorf auf SG Einheit Halle, Wernigeröder REDS spielt tags darauf gegen SG Union Sandersdorf.