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11Teamsports Thüringenliga: FSV Wacker 90 Nordhausen – TSV Gera-Westvororte, 5:2 (2:2), Nordhausen
FSV Wacker 90 Nordhausen erreichte einen deutlichen 5:2-Erfolg gegen die TSV Gera-Westvororte. Auf dem Papier hatte die Zuschauer ein ausgeglichenes Match erwartet. Auf dem Platz erwies sich FSV Wacker 90 Nordhausen als das überlegene Team und verbuchte drei Zähler. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften mit einem 3:3-Remis getrennt.
Für Marcus Vopel war der Einsatz nach elf Minuten vorbei. Für ihn wurde Stergios Dodontsakis eingewechselt. Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Amadou Mouctar Diallo sein Team in der 14. Minute. Alexander Ludwig vollendete in der 25. Minute vor 367 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Felix Schwerdt traf zum 2:1 zugunsten von FSV Wacker 90 Nordhausen (30.). Tom Eichberger sicherte den Geraer den Ausgleich kurz vor dem Pausenpfiff. In der Nachspielzeit stellte Eichberger das 2:2 her (48.). Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. FSV Wacker 90 Nordhausen drängte im Verlauf auf die Entscheidung – Fabian Stix (47.), Paul Eichel (65.) und Ludwig (85.) machten der TSV Gera-Westvororte den Garaus. Wenig später kamen Konrad Szydlo und Kevin Kamprath per Doppelwechsel für Lenny Schumann und Jannik Wolff auf Seiten der Geraer ins Match (66.). Daniel Gehrt wollte den TSV zu einem Ruck bewegen und so sollten Ben Leonhardt und Julian Hoyer eingewechselt für Bastian Dräger und Mathias Leopold neue Impulse setzen (75.). Letztlich hat die TSV Gera-Westvororte den Befreiungsschlag klar verpasst. Gegen den direkten Widersacher um den Klassenverbleib, FSV Wacker 90 Nordhausen, bekam man das Fell über die Ohren gezogen.
Große Sorgen wird sich Philipp Seeland um die Defensive machen. Schon 57 Gegentore kassierte FSV Wacker 90 Nordhausen. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Die Heimmannschaft bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sieben Siege, fünf Unentschieden und 14 Pleiten. FSV Wacker 90 Nordhausen ist seit drei Spielen unbezwungen.
Nun mussten sich die Geraer schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die fünf Siege und sechs Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der Fünf-Spiele-Trend kommt bei Gast etwas bescheiden daher. Lediglich drei Punkte ergatterte die TSV Gera-Westvororte.
FSV Wacker 90 Nordhausen setzte sich mit diesem Sieg von den Geraer ab und nimmt nun mit 26 Punkten den 13. Rang ein, während die TSV Gera-Westvororte weiterhin 21 Zähler auf dem Konto hat und den 15. Tabellenplatz einnimmt.
Kommende Woche tritt FSV Wacker 90 Nordhausen bei FC An der Fahner Höhe an (Samstag, 14:00 Uhr), am gleichen Tag genießen die Geraer Heimrecht gegen 1. FC Eichsfeld.