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Kreisliga - West: TSV Gut-Heil Lütjenwestedt – VfL Kellinghusen, 0:6 (0:1), Lütjenwestedt
Der VfL Kellinghusen fertigte TSV Gut-Heil Lütjenwestedt am Sonntag nach allen Regeln der Kunst mit 6:0 ab. Was die Favoritenrolle betrifft, waren sich die Experten vorab einig und wurden in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht. Im Hinspiel hatte der VfL Kellinghusen einen 3:0-Sieg gefeiert.
Die Mannschaft von Trainer Aykut Ekici erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Moritz Luca Köstler traf in der dritten Minute zur frühen Führung. Die Gäste führten zur Halbzeit knapp mit einem Tor Vorsprung. Anstelle von Köstler war nach Wiederbeginn Finn Lukas Timmermann für den VfL Kellinghusen im Spiel. Mit einem schnellen Doppelpack (50./52.) zum 3:0 schockte Timmermann TSV Gut-Heil Lütjenwestedt. Mit einem Doppelwechsel wollte das Heimteam frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Tim Eichert Kjell Betka und Jesko Langmaack für Paul Adrian Koppelmann und Sönke Gosch auf den Platz (57.). In der 61. Minute legte Fynn Haakon Wiegand zum 4:0 zugunsten des VfL Kellinghusen nach. Mit dem Tor zum 5:0 steuerte Timmermann bereits seinen dritten Treffer an diesem Tag bei (75.). Finn Johann Sienknecht stellte schließlich in der 81. Minute den 6:0-Sieg für den VfL Kellinghusen sicher. Der VfL Kellinghusen überrannte TSV Gut-Heil Lütjenwestedt förmlich mit sechs Toren und fährt so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.
TSV Gut-Heil Lütjenwestedt muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. TSV Gut-Heil Lütjenwestedt findet sich kurz vor Saisonende in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang 13. In der Verteidigung von TSV Gut-Heil Lütjenwestedt stimmt es ganz und gar nicht: 69 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nun musste sich TSV Gut-Heil Lütjenwestedt schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die acht Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. TSV Gut-Heil Lütjenwestedt musste ohne einen einzigen Dreier in den letzten vier Spielen eine Talfahrt im Tableau hinnehmen.
Trotz des Sieges bleibt der VfL Kellinghusen auf Platz drei. Mit nur 32 Gegentoren hat der VfL Kellinghusen die beste Defensive der Kreisliga - West. Der VfL Kellinghusen kann zufrieden auf die Endphase schauen, liegt die letzte Niederlage doch schon vier Spiele zurück.
Nächsten Samstag (16:00 Uhr) gastiert TSV Gut-Heil Lütjenwestedt bei Edendorfer SV, der VfL Kellinghusen empfängt zeitgleich SG Steinburg Nord.