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Südbrandenburgliga: SV Blau-Weiß Lindenau – SV Germania 1910 Ruhland, 10:2 (3:2), Lindenau
Der SV Germania 1910 Ruhland präsentierte sich gegen den SV Blau-Weiß Lindenau in einer desaströsen Verfassung und verlor mit 2:10. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten des SV Blau-Weiß Lindenau. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Das Hinspiel bei SV Germania 1910 Ruhland hatte der SV Blau-Weiß Lindenau schlussendlich mit 5:1 für sich entschieden.
Der SV Blau-Weiß Lindenau legte los wie die Feuerwehr und kam vor 104 Zuschauern durch Jakub Uhlir in der neunten Minute zum Führungstreffer. Der SV Germania 1910 Ruhland hatte sich schnell wieder gesammelt und erzielte in Person von Marco Grundke den Ausgleich (14.). Pascal Paulo versenkte den Ball in der 20. Minute im Netz des Teams von Trainer Stefan Frankus. Janne Linack, der von der Bank für Paul Kubusch kam, sollte für neue Impulse bei den Gästen sorgen (30.). Der SV Blau-Weiß Lindenau musste den Treffer von Linack zum 2:2 hinnehmen (34.). Toni Bienert war es, der in der 38. Minute das Spielgerät im Tor des SV Germania 1910 Ruhland unterbrachte. Zur Pause war der SV Blau-Weiß Lindenau im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. In der Halbzeitpause veränderte die Mannschaft von Mike Heyne die Aufstellung in großem Maße, sodass Anton Wuttke, Etienne Pfeiffer und Nico Korn für Elias Schuster, Paulo und Domenic Förster weiterspielten. In der 56. Minute änderte Mike Heyne das Personal und brachte Martin Klaus und Maximilian Raum mit einem Doppelwechsel für Max Jahn und Petr Pokrovskij auf den Platz. Nach rund einer Stunde ging das Heimteam aufs Ganze. Zunächst vergrößerte Justin Engelmann den Vorsprung des SV Blau-Weiß Lindenau auf zwei Tore (58.). Wenig später erhöhte Christopher Neißer nochmals und sorgte damit für die Vorentscheidung (64.). Doppelpack für den SV Blau-Weiß Lindenau: Nach seinem ersten Tor (66.) markierte Pfeiffer wenig später seinen zweiten Treffer (69.). Mit weiteren Toren von Korn (84.), Raum (86.) und Neißer (88.) stellte der SV Blau-Weiß Lindenau den Stand von 10:2 her. Letztlich feierte der SV Blau-Weiß Lindenau gegen den SV Germania 1910 Ruhland nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten Heimsieg.
Im Tableau hatte der Sieg des SV Blau-Weiß Lindenau keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz zwei. Mit 78 geschossenen Toren gehört der SV Blau-Weiß Lindenau offensiv zur Crème de la Crème der Südbrandenburgliga. Nur dreimal gab sich der SV Blau-Weiß Lindenau bisher geschlagen. Die letzten Resultate des SV Blau-Weiß Lindenau konnten sich sehen lassen – zwölf Punkte aus fünf Partien.
Trotz der Schlappe behält der SV Germania 1910 Ruhland den 13. Tabellenplatz bei. 24:91 – das Torverhältnis des SV Germania 1910 Ruhland spricht eine mehr als deutliche Sprache. Mit nun schon 19 Niederlagen, aber nur einem Sieg und einem Unentschieden sind die Aussichten des SV Germania 1910 Ruhland alles andere als positiv. Der SV Germania 1910 Ruhland wartet schon seit 13 Spielen auf einen Sieg.
Der SV Blau-Weiß Lindenau stellt sich am Sonntag (15:00 Uhr) bei SV Grün-Weiß Annahütte vor, einen Tag vorher und zur selben Zeit empfängt der SV Germania 1910 Ruhland den SV Eintracht Ortrand.