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Kreisoberliga: SG Eintracht Friesack – SV Kloster Lehnin, 4:1 (1:0), Friesack
Bei der SG Eintracht Friesack gab es für den SV Kloster Lehnin nichts zu holen. Das Team von Coach Roman Thews verlor das Spiel mit 1:4. Auf dem Papier hatte die Zuschauer ein ausgeglichenes Match erwartet. Auf dem Platz erwies sich die SG Eintracht Friesack als das überlegene Team und verbuchte drei Zähler. Im Hinspiel war die Elf von Coach Nils Thiemann bei der deutlichen 1:6-Pleite unter die Räder gekommen.
54 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für das Heimteam schlägt – bejubelten in der 17. Minute den Treffer von Pascal Richter zum 1:0. Bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, sodass die SG Eintracht Friesack mit einer Führung in die Kabine ging. Richter schnürte mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße (58.). Wenig später verwandelte Lars Bialosscek einen Elfmeter zum 3:0 zugunsten der SG Eintracht Friesack (77.). Der SV Kloster Lehnin verkürzte den Rückstand in der 82. Minute durch einen Elfmeter von Melvyn Lietzmann auf 1:3. In der Nachspielzeit besserte Richter seine Torbilanz nochmals auf, als er in der 92. Minute seinen dritten Tagestreffer für die SG Eintracht Friesack erzielte. Letztlich hat der SV Kloster Lehnin den Befreiungsschlag klar verpasst. Gegen den direkten Widersacher um den Klassenverbleib, die SG Eintracht Friesack, bekam man das Fell über die Ohren gezogen.
Die SG Eintracht Friesack muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Mit erschreckenden 90 Gegentoren stellt die SG Eintracht Friesack die schlechteste Abwehr der Liga. Sieben Siege, vier Remis und 15 Niederlagen hat die SG Eintracht Friesack momentan auf dem Konto. Die SG Eintracht Friesack beendete die Serie von fünf Spielen ohne Sieg.
Im Angriff weist der SV Kloster Lehnin deutliche Schwächen auf, was die nur 34 geschossenen Treffer eindeutig belegen. Nun musste sich der Gast schon 18-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei SV Kloster Lehnin noch ausbaufähig. Nur drei von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
In diesem Sechs-Punkte-Spiel war die Freude des einen das Leid des anderen. Während die SG Eintracht Friesack sich aus der Abstiegszone verabschiedete und auf Platz 13 kletterte, fiel der SV Kloster Lehnin in den roten Bereich auf den 15. Rang.
Während die SG Eintracht Friesack am kommenden Sonntag den SV Dallgow 47 I empfängt, bekommt es der SV Kloster Lehnin am selben Tag mit der SG Blau-Weiß Pessin zu tun.