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Oberliga Westfalen: SV Westfalia Rhynern – SpVgg Vreden, 4:0 (2:0), Hamm
Die SpVgg Vreden blieb gegen SV Westfalia Rhynern chancenlos und kassierte eine herbe 0:4-Klatsche. Die Beobachter waren sich einig, dass die Blau-Gelben als Außenseiter in das Spiel gegangen waren, weshalb der Ausgang niemanden verwunderte. Im Hinspiel hatte SV Westfalia Rhynern einen 4:2-Auswärtssieg bei den Vredener für sich reklamiert und sich die volle Punktzahl gesichert.
Ein frühes Ende hatte das Spiel für Julian Risthaus von der SpVgg Vreden, der in der zehnten Minute vom Platz musste und von Julius Gerster ersetzt wurde. Nach nur 17 Minuten verließ Mohamed Lamine Kourouma von SV Westfalia Rhynern das Feld, Patrick Franke kam in die Partie. 335 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die Elf von Trainer Tobias Langner schlägt – bejubelten in der 36. Minute den Treffer von Georges Arthur Baya Baya zum 1:0. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Akhim Seber den Vorsprung des Tabellenprimus auf 2:0 (40.). Mit der Führung für den Gastgeber ging es in die Halbzeitpause. Andree Dörr; Romario Wiesweg schickte Ömer Han Kaleli aufs Feld. Anton Heynk blieb in der Kabine. Mit dem 3:0 von Julius Woitaschek für SV Westfalia Rhynern war das Spiel eigentlich schon entschieden (49.). In der Schlussphase nahm Andree Dörr; Romario Wiesweg noch einen Doppelwechsel vor. Für Kilian Heisterkamp und Maximilian Hinkelmann kamen Bugra Günes und Neo Jason Muhr auf das Feld (75.). Ehe der Abpfiff ertönte, war es Mathis Paschko, der das 4:0 aus Sicht von SV Westfalia Rhynern perfekt machte (88.). Letztlich feierte SV Westfalia Rhynern gegen die Blau-Gelben nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten Heimsieg.
Die errungenen drei Zähler gingen für SV Westfalia Rhynern einher mit der Übernahme der Tabellenführung. Der Defensivverbund von SV Westfalia Rhynern steht nahezu felsenfest. Erst 35-mal gab es ein Durchkommen für den Gegner. SV Westfalia Rhynern weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von 22 Erfolgen, sieben Punkteteilungen und vier Niederlagen vor.
Die SpVgg Vreden findet sich kurz vor Saisonende in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang 13. Nun musste sich der Gast schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zehn Siege und sechs Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. In den letzten fünf Begegnungen holten die Blau-Gelben insgesamt nur vier Zähler.
Nächster Prüfstein für SV Westfalia Rhynern ist auf gegnerischer Anlage der TuS Ennepetal (Sonntag, 15:30 Uhr). Die SpVgg Vreden misst sich am gleichen Tag mit Sportverein Schermbeck.