Erst eingewechselt, dann eingeschoben: Joker Kasianchuk erzielt Siegtreffer
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Bezirksliga Gruppe 2: HSV Langenfeld 1959 e.V. – SSV Germania Wuppertal, 2:3 (2:2), Langenfeld (Rheinland)
Mit einem Tor Unterschied endete die Partie, die der SSV Germania Wuppertal mit 3:2 gegen den HSV Langenfeld 1959 e.V. für sich entschied. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt. Im Hinspiel hatte der HSV Langenfeld 1959 e.V. einen 4:1-Auswärtssieg bei SSV Germania Wuppertal für sich reklamiert und sich die volle Punktzahl gesichert.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 20 Zuschauern bereits flott zur Sache. Ginet Celebi stellte die Führung des HSV Langenfeld 1959 e.V. her (1.). Das Team von Coach Aziz Ait Ben Omar machte weiter Druck und erhöhte den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Oleksii Yermolaiev (10.). Durch einen von Omar Sarsour verwandelten Elfmeter gelang dem SSV Germania Wuppertal in der 22. Minute der 1:2-Anschlusstreffer. Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit (45.) traf Pascal Glittenberg zum Ausgleich für die Elf von Ünsal Bayzit. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Mit einem Wechsel – Fatih Özbayrak kam für Eren Özkan – startete der SSV Germania Wuppertal in Durchgang zwei. Zum Seitenwechsel ersetzte Faissal El Amrani von HSV Langenfeld 1959 e.V. seinen Teamkameraden Yermolaiev. In der Schlussphase nahm Ünsal Bayzit noch einen Doppelwechsel vor. Für Alkan Sahingöz und Lukas Janz kamen Mersad Alijevic und Nazar Kasianchuk auf das Feld (79.). Kasianchuk stellte für den SSV Germania Wuppertal im Schlussakt den Führungstreffer sicher (90.). Der HSV Langenfeld 1959 e.V. war bereits auf der Siegerstraße, geriet im Verlauf jedoch ins Straucheln und stand am Ende mit leeren Händen da.
Kurz vor Saisonende besetzt das Heimteam mit 48 Punkten den sechsten Tabellenplatz. Der Ertrag der vergangenen fünf Spiele ist überschaubar bei HSV Langenfeld 1959 e.V. Von 15 möglichen Zählern holte man nur vier.
Der SSV Germania Wuppertal muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Mit drei Punkten im Gepäck schob sich der Gast in der Tabelle nach vorne und belegt jetzt den 13. Tabellenplatz. Der SSV Germania Wuppertal bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt neun Siege, sieben Unentschieden und 15 Pleiten. Der SSV Germania Wuppertal ist seit drei Spielen unbezwungen.
Weiter geht es für den HSV Langenfeld 1959 e.V. am kommenden Sonntag daheim gegen die SG Hackenberg. Für den SSV Germania Wuppertal steht am gleichen Tag ein Duell mit dem SC Viktoria Rott an.