Steinhauer rettet VfL Frei-Weinheim ein Unentschieden durch einen Elfmeter
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Herren A-Klasse Mainz-Bingen: SG Bingerbrück/Weiler – VfL Frei-Weinheim, 4:4 (2:2), Bingen am Rhein
Im Spiel der SG Bingerbrück/Weiler gegen den VfL Frei-Weinheim gab es Tore am laufenden Band. Am Ende teilten sich sich beide Kontrahenten die Punkte beim Stand von 4:4. Wer im Aufeinandertreffen die Nase vorn haben würde, war vorab schwer auszumachen. Die Ausgeglichenheit zwischen den beiden Mannschaften zeigte sich letztlich im Endergebnis. Im Hinspiel war kein Sieger ermittelt worden. Damals hatten sich die Mannschaften mit 4:4 getrennt.
Yannick Brendle brachte den VfL Frei-Weinheim in der 13. Minute nach vorn. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Dennis Lampl vor den 70 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für die Mannschaft von Trainer Florian Fiessler erzielte. Marius Beuchel witterte seine Chance und schoss den Ball zum 1:2 für die SG Bingerbrück/Weiler ein (25.). Dominik Buelow war zur Stelle und markierte das 2:2 des Teams von Trainer Tobias Karsch (33.). Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Lampl verwandelte in der 54. Minute einen Elfmeter und brachte dem VfL Frei-Weinheim die 3:2-Führung. Die SG Bingerbrück/Weiler drängte auf den Ausgleich. Für frischen Wind sollten Jan Förstel und Bastian Wagner sorgen, die per Doppelwechsel für Matthias Roselt und Pascal Lorek auf das Spielfeld kamen (57.). Der Gastgeber zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Bastian Theis (66.) und Wagner (71.) mit ihren Treffern das Spiel. Andreas Steinhauer sicherte dem VfL Frei-Weinheim nach 82 Minuten den Ausgleich durch einen Elfmeter. Beim Abpfiff durch den Referee Ferhat Epik stand es zwischen der SG Bingerbrück/Weiler und dem VfL Frei-Weinheim pari, sodass sich beide mit jeweils einem Punkt begnügen mussten.
Die SG Bingerbrück/Weiler muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die Stärke der SG Bingerbrück/Weiler liegt in der Offensive – mit insgesamt 67 erzielten Treffern. Sieben Spiele währt bereits die Serie, in der die SG Bingerbrück/Weiler ungeschlagen ist.
In der Verteidigung des VfL Frei-Weinheim stimmt es ganz und gar nicht: 81 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Der Gast baut die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus.
Mit diesem Unentschieden verpasste die SG Bingerbrück/Weiler die Chance, an einem direkten Konkurrenten vorbeizuziehen. In der Tabelle steht die SG Bingerbrück/Weiler damit auch unverändert auf Rang zwölf.
Am nächsten Sonntag reist die SG Bingerbrück/Weiler zu FC Aksu Mainz, zeitgleich empfängt der VfL Frei-Weinheim den FSV Oppenheim.