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Landesliga 2: TSV Lustnau – SV Renhardsweiler, 11:0 (4:0), Tübingen
Einen berauschenden 11:0-Sieg fuhr TSV Lustnau gegen SV Renhardsweiler ein. TSV Lustnau hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Im Hinspiel hatte sich SV Renhardsweiler als keine große Hürde erwiesen und mit 0:4 verloren.
Für das erste Tor sorgte Paula Alber. In der sechsten Minute traf die Spielerin von TSV Lustnau ins Schwarze. Die Elf von Frieder Erne machte weiter Druck und erhöhte den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Leonie Dittrich (10.). Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Leonie Weber schnürte einen Doppelpack (15./38.), sodass der Tabellenführer fortan mit 4:0 führte. Bis zur Pause hielt die Defensive von SV Renhardsweiler dicht, sodass sich der Vorsprung von TSV Lustnau nicht weiter vergrößerte. Zum Seitenwechsel ersetzte Lisanne Epple von TSV Lustnau ihre Teamkameradin Tanaya Betz. Maike Hillert (53.), Weber (68.) und Theresa Widmann (74.) bauten die komfortable Führung der Heimmannschaft weiter aus. Alber überwand die gegnerische Schlussfrau zum 8:0 für TSV Lustnau (80.). In der 81. Minute legte Paula Alber zum 9:0 zugunsten von TSV Lustnau nach. Weber (84.) und Helen Stotz (89.) brachten TSV Lustnau mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Schließlich war das Schützenfest für TSV Lustnau beendet und SV Renhardsweiler gnadenlos vorgeführt.
Bei TSV Lustnau greift die alte Fußballweisheit, wonach der Angriff Spiele gewinnt, die Abwehr aber Meisterschaften. Mit gerade einmal zwölf Gegentoren stellt TSV Lustnau die beste Defensive der Landesliga 2. TSV Lustnau setzt den furiosen Saisonstart fort und hat nun schon 19 Siege auf dem Konto.
SV Renhardsweiler muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Mannschaft von Trainer Noah Simmler steht mit 17 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Wo bei den Gästen der Schuh drückt, ist offensichtlich: Die 27 erzielten Treffer sind Ausdruck mangelnder Durchschlagskraft. Nun musste sich SV Renhardsweiler schon zehnmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und fünf Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte SV Renhardsweiler die fünfte Pleite am Stück.
Während TSV Lustnau am nächsten Sonntag (11:00 Uhr) bei der Zweitvertretung von TSV Tettnang gastiert, duelliert sich SV Renhardsweiler am gleichen Tag mit SV Granheim.