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Kreisoberliga: BSG Stahl Brandenburg II – SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV, 2:1 (1:1), Brandenburg an der Havel
Am Sonntag trafen die Reserve von BSG Stahl Brandenburg und SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV aufeinander. Das Match entschied BSG Stahl Brandenburg II mit 2:1 für sich. Vollends überzeugen konnte BSG Stahl Brandenburg II dabei jedoch nicht. Im Hinspiel hatte die Elf von Steffen Sgraja einen Auswärtscoup gelandet und einen 3:2-Erfolg geholt.
46 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die Heimmannschaft schlägt – bejubelten in der 24. Minute den Treffer von Jonas Günther zum 1:0. Geschockt zeigte sich SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV nicht. Nur wenig später war Max Dommel mit dem Ausgleich zur Stelle (26.). Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. Mit einem Wechsel – Lasse Busch kam für Sean Flood – startete SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV in Durchgang zwei. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Steffen Sgraja Luca Sachs und Nabil Daoud vom Feld und brachte Ben Dayan Bleiß und Moritz Droste ins Spiel. Ayubkhon Kobilov schoss für BSG Stahl Brandenburg II in der 56. Minute das zweite Tor. Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Dennis Lähme siegte BSG Stahl Brandenburg II gegen SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV.
Bei BSG Stahl Brandenburg II präsentierte sich die Abwehr angesichts 57 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (69). Trotz des Sieges bleibt BSG Stahl Brandenburg II auf Platz fünf. 14 Siege, vier Remis und acht Niederlagen hat BSG Stahl Brandenburg II momentan auf dem Konto.
SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Nach 25 absolvierten Begegnungen nimmt das Team von Trainer Mark Szafranski den 16. Platz in der Tabelle ein. Insbesondere an vorderster Front liegt bei Gast das Problem. Erst 25 Treffer markierte SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV – kein Team der Kreisoberliga ist schlechter. Nun musste sich SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV steckt nach fünf Partien ohne Sieg im Schlamassel, während BSG Stahl Brandenburg II mit aktuell 46 Zählern alle Trümpfe in der Hand hat.
Weiter geht es für BSG Stahl Brandenburg II am kommenden Sonntag daheim gegen SG Geltow. Für SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV steht am gleichen Tag ein Duell mit der Zweitvertretung von FSV Babelsberg 74 an.