FC Neheim-Erlenbruch weiterhin mit löchrigster Defensive der Bezirksliga Staffel 04
Melden von Rechtsverstößen
Bezirksliga Staffel 04: SG Serkenrode/Fretter – FC Neheim-Erlenbruch, 8:0 (3:0), Finnentrop
Die SG Serkenrode/Fretter erteilte FC Neheim-Erlenbruch eine Lehrstunde und gewann mit 8:0. Was die Favoritenrolle betrifft, waren sich die Experten vorab einig und wurden in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht. Im Hinspiel hatte die SG die Oberhand behalten und einen 7:0-Erfolg davongetragen.
Für das 1:0 und 2:0 war Phillip Hennes verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (11./36.). Ein frühes Ende hatte das Spiel für Amed Ali von FC Neheim-Erlenbruch, der in der elften Minute vom Platz musste und von Aras Mohsen ersetzt wurde. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Siala Ahmer, der noch im ersten Durchgang Ruslan Tatarchanov für Mohsen brachte (44.). Die 80 Zuschauer hatten sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt, da schlug Tobias Kleppel noch einmal zu: 3:0 stand es nun aus Sicht der SG Serkenrode/Fretter (45.). Der tonangebende Stil von Serkenrode/Fretter spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. In der Pause stellte Phillip Hennes um und schickte in einem Doppelwechsel Matthias Schmidt-Holthöfer und Felix Schmidt-Holthöfer für Max Kirchhoff und Kevin Arens auf den Rasen. Dem 4:0 durch Adrian Berkowitz (54.) ließen Matthias Schmidt-Holthöfer (61.) und Peter Bauerdick (71.) weitere Treffer für die SG folgen. Doppelpack für die Gastgeber: Nach seinem ersten Tor (89.) markierte Julian Stengritt wenig später seinen zweiten Treffer (90.). Schlussendlich setzte sich die SG Serkenrode/Fretter mit acht Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.
Die SG machte im Klassement Boden gut und steht nun auf Rang drei. Mit 74 geschossenen Toren gehört die SG Serkenrode/Fretter offensiv zur Crème de la Crème der Bezirksliga Staffel 04. 15 Siege, zwei Remis und acht Niederlagen hat die SG momentan auf dem Konto. Die SG Serkenrode/Fretter erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien zwölf Zähler.
Die Defizite in der Verteidigung sind bei FC Neheim-Erlenbruch klar erkennbar, sodass bereits 101 Gegentreffer hingenommen werden mussten. Der Gast steht mit 16 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Im Angriff weist FC Neheim-Erlenbruch deutliche Schwächen auf, was die nur 38 geschossenen Treffer eindeutig belegen. FC Neheim-Erlenbruch musste sich nun schon 20-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da FC Neheim-Erlenbruch insgesamt auch nur fünf Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte FC Neheim-Erlenbruch die dritte Pleite am Stück.
Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist die SG zu VfB Marsberg, gleichzeitig begrüßt FC Neheim-Erlenbruch den SV Oberschledorn/Grafschaft auf heimischer Anlage.